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Ungleiche Bezahlung

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  • Ungleiche Bezahlung

    Hallo zusammen.

    Ich hab eine Frage wie es sich rechtlich verhält mit ungleicher Bezahlung. Folgender Fall:

    Ein großes Unternehmen mit Tarifvertrag übernimmt im Jahr 2009 Azubis. Diese werden aber nicht nach TV bezahlt, sondern es existiert eine Betriebsverinbaurung nachdem alle übernommen Azubis gleich bezahlt werden.
    Sie bekommen also nicht das Entgelt das lt. TV der Tätigkeit entspricht, sondern pauschal ein Entgelt der Lohngruppe 3 abzüglich 3000€ jährlich.
    Nach 2 Jahren steigert sich dieses Entgelt um jährlich 2000€. Wiederum ein Jahr später findet man sich dann in der der Tätigkeit entsprechenden Entgeltgruppe.
    Nun ist 2010 und es werden wieder Azubis übernommen. Diese werden nun aber nicht nach der o.g. Systematik entlohnt, sondern bekommen sofort das ihrer Tätigkeit entsprechende Entgelt abzüglich 3000€.
    Dies würde in meinem Fall bedeuten, dass wenn ein Azubi dieses Jahr übernommen wird jährlich knapp 6000€ mehr bekommt als ich, der die Tätigkeit schon seit einem Jahr macht. Für die gleiche Arbeit wohlgemerkt.
    Ist das rechtlich so zulässig bzw. einwandfrei oder besteht da eine Möglicheit die Regelund in die eine oder andere Richtung anzugehen?

    Danke schon mal für die Antworten und bei Fragen o. Verständnisproblemen kann mir gerne gemailt werden.

    Gruß

    Mday

  • #2
    AW: Ungleiche Bezahlung

    Zitat von mday07 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen.

    Ich hab eine Frage wie es sich rechtlich verhält mit ungleicher Bezahlung. Folgender Fall:

    Ein großes Unternehmen mit Tarifvertrag übernimmt im Jahr 2009 Azubis. Diese werden aber nicht nach TV bezahlt, sondern es existiert eine Betriebsverinbaurung nachdem alle übernommen Azubis gleich bezahlt werden.
    Sie bekommen also nicht das Entgelt das lt. TV der Tätigkeit entspricht, sondern pauschal ein Entgelt der Lohngruppe 3 abzüglich 3000€ jährlich.
    Nach 2 Jahren steigert sich dieses Entgelt um jährlich 2000€. Wiederum ein Jahr später findet man sich dann in der der Tätigkeit entsprechenden Entgeltgruppe.
    Nun ist 2010 und es werden wieder Azubis übernommen. Diese werden nun aber nicht nach der o.g. Systematik entlohnt, sondern bekommen sofort das ihrer Tätigkeit entsprechende Entgelt abzüglich 3000€.
    Dies würde in meinem Fall bedeuten, dass wenn ein Azubi dieses Jahr übernommen wird jährlich knapp 6000€ mehr bekommt als ich, der die Tätigkeit schon seit einem Jahr macht. Für die gleiche Arbeit wohlgemerkt.
    Ist das rechtlich so zulässig bzw. einwandfrei oder besteht da eine Möglicheit die Regelund in die eine oder andere Richtung anzugehen?

    Danke schon mal für die Antworten und bei Fragen o. Verständnisproblemen kann mir gerne gemailt werden.

    Gruß

    Mday
    Sind die Azubi in der Gewerkschaft? Hat der TV eine entsprechende Öffnungsklausel, dass der BR überhaupt Entgeltvereinbarungen vornehmen kann?

    mfg


    Günni

    Kommentar


    • #3
      AW: Ungleiche Bezahlung

      Sinnvollerweise fragt man dazu den BR oder gleich die Gewerkschaft. Entsprechende Fragen wurden ja schon genannt.

      Ansonsten enthalten Tarifverträge meist kurze Ausschlussfristen. D.h. Ansprüche aus dem TV könnte dann z.b. nur 6 Monate rückwirkend max. geltend gemacht werden.

      Ansonsten gibt es in D kein Anspruch auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit.
      Für Arbeit wird das bezahlt was sie wert ist und wahrscheinlich hätte der AG z.b. wenn es diese BV nicht gegebn hätte einfach weinger Azubis übernommen, dann hättest du evtl. in der Zeit überhaupt kein Gehalt sondern Arbeitslosengeld kassiert.
      Was jetzt nicht heisst, dass das gerecht ist, es ist aber die Realität und die ist nicht gerecht.

      Kommentar


      • #4
        AW: Ungleiche Bezahlung

        Zitat von Günni1958 Beitrag anzeigen
        Sind die Azubi in der Gewerkschaft? Hat der TV eine entsprechende Öffnungsklausel, dass der BR überhaupt Entgeltvereinbarungen vornehmen kann?

        mfg


        Günni
        Man kann ja nicht alle TVs kennen, aber m.E. wäre eine Öffnungsklausel um Entgeltabkommen in einer BV zu regeln tödlich. Obwohl bei den Christl.Gewerk. weis man ja nie.
        Gruß
        Moin, Moin,
        BIG

        "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
        Franz Kafka

        Kommentar


        • #5
          AW: Ungleiche Bezahlung

          Hallo Matthias

          Zitat von matthias Beitrag anzeigen
          Was jetzt nicht heisst, dass das gerecht ist, es ist aber die Realität und die ist nicht gerecht.
          Wobei hier die Ungrechtigkeit ja die ist, daß der andere mehr bekommt.

          Im umgekehrten Falle wäre es ja "gerecht" im Sinne des TE...

          Gruß,
          LeoLo
          Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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