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Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

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  • Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

    Hallo,

    ich war und bin im öffentlichen Dienst angestellt.
    Zunächst 2,5h bei Arbeitgeber 1, seit 7 Monaten bei Arbeitgeber 2.

    Da ich mich nicht mit den Gehaltsstufen auskannte und erst letzten Monat davon richtig Notiz nahm, brachte ich in Erfahrung, dass sich das Stufensystem wie folgt gliedert.
    im 1. Jahr - Stufe 1
    nach 12 monaten - stufe 2
    24 monate stufe 2 --> stufe 3....

    wenn man die Stelle im öffentlichen Dienst ändert (komplett neuer Arbeitgeber), fängt man wieder bei Stufe 2 an.

    Ich wurde jedoch fälschlich in Stufe 1 geordnet. ZzT läuft eine Überprüfung.

    Habe ich Anspruch, in Stufe 2 gestuft zu werden (da es mir ja selbst erst jetzt auffiel)?
    Und habe ich, falls ich zu nrecht Stufe 2 bin, Anspruch auf Nachzahlung ?

    Vielen Dank im Vorraus für die Antworten.

  • #2
    AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

    Hi,

    meinst Du mit 2,5 wirklich die Stunden oder meinst Du die Jahre?
    Wegen der Eingruppierung solltest Du mal mit Eurem PR reden. So wie Du es schreibst bist Du mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch eingruppiert. Aber den genauen Wortlaut des Tarifvertrages habe ich hier nicht zur Verfügung stehen.
    Zur Nachzahlung siehe Ausschlussfristen im Tarifvertrag.

    cyclame

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    • #3
      AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

      Hallo,

      welcher Tarifvertrag gilt für Dich?

      Wenn es der TVÖD ist: Welche Fassung (Bund, VKA)?

      Wurdest Du unmittelbar übernommen?

      Gruß

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      • #4
        AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

        Hallo

        www.eingruppierungsklage. de - eingruppierungsklage

        Gruß,
        LeoLo
        Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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        • #5
          AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

          Hallo
          @ cyclame:
          ja 2,5 jahre
          habe mit dem PR gererdet, der will das nochmals prüfen, aber deutete an , man könne nichts machen. jedoch wollte ich mich vorher absicher, was ich ggf. fordern kann.
          im TV-L für wissenschaft steht, ausschusfrist 6 monate.
          --> Da es mir erst jett auffiel, was leider 7.5 Monate her ist, verliere ich jetzt den gesamten Anspruch , oder nur die 1.5 Monate?

          @fragende?
          also soweit ich weiß, TVL (ehemals BAT), so denke ich gilt dieser.welche fassung? hm
          wie finde ich das heraus?

          ich habe komplett die arbeitsstelel gewechselt, alter vertrag lief aus, bzw 5 tage vorher aufgelöst um direkt neue stelle anzustreten.

          @leolo.
          danke für den link, wurde gespeichert.

          danek nochmals allen

          Kommentar


          • #6
            AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

            Hallo

            Zitat von Ralf_D Beitrag anzeigen
            --> Da es mir erst jett auffiel, was leider 7.5 Monate her ist, verliere ich jetzt den gesamten Anspruch , oder nur die 1.5 Monate?
            Vermutlich nur 1 Monat.

            Gruß,
            LeoLo
            Wer sich die Anwaltskosten für eine Beratung nicht leisten kann und keine Versicherung hat, die einspringt, hat die Möglichkeit, Beratungshilfe beim Amtsgericht am Wohnort zu beantragen (außer in Hamburg und Bremen). Eine fachanwaltliche Erstberatung kostet dann eine Selbstbeteiligung von derzeit 10,00 €. Der Rechtsanwalt erhält vom Gericht dann eine Pauschale für Beratung und ggf erste außergerichtliche Tätigkeiten. Im Falle eines Prozesses kann man wiederum Prozesskostenhilfe beantragen.

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            • #7
              AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

              Zitat von Ralf_D Beitrag anzeigen
              Hallo
              @ cyclame:
              ja 2,5 jahre
              habe mit dem PR gererdet, der will das nochmals prüfen, aber deutete an , man könne nichts machen. jedoch wollte ich mich vorher absicher, was ich ggf. fordern kann.
              im TV-L für wissenschaft steht, ausschusfrist 6 monate.
              --> Da es mir erst jett auffiel, was leider 7.5 Monate her ist, verliere ich jetzt den gesamten Anspruch , oder nur die 1.5 Monate?

              @fragende?
              also soweit ich weiß, TVL (ehemals BAT), so denke ich gilt dieser.welche fassung? hm
              wie finde ich das heraus?

              ich habe komplett die arbeitsstelel gewechselt, alter vertrag lief aus, bzw 5 tage vorher aufgelöst um direkt neue stelle anzustreten.

              @leolo.
              danke für den link, wurde gespeichert.

              danek nochmals allen
              aus meiner Sicht ggf. keinen Anspruch da neuer AV und der Vorherige AV nach deiner Aussage beendet wurde
              Gruß
              meistermacher

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              • #8
                AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                Zur Kenntnis
                TV-L § 16 Stufen der Entgelttabelle

                (2) 1Bei der Einstellung werden die Beschäftigten der Stufe 1 zugeordnet, sofern keine einschlägige Berufserfahrung vorliegt.
                2Verfügen Beschäftigte über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr aus einem vorherigen befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnis zum selben Arbeitgeber, erfolgt die Stufenzuordnung unter Anrechnung der Zeiten der einschlägigen Berufserfahrung aus diesem vorherigen Arbeitsverhältnis.

                3Ist die einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr in einem Arbeitsverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber erworben worden, erfolgt die Einstellung in die Stufe 2, beziehungsweise – bei Einstellung nach dem 31. Januar 2010 und Vorliegen einer einschlägigen Berufserfahrung von mindestens drei Jahren – in Stufe 3.

                4Unabhängig davon kann der Arbeitgeber bei Neueinstellungen zur Deckung des Personalbedarfs Zeiten einer vorherigen beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise für die Stufenzuordnung berücksichtigen, wenn diese Tätigkeit für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist.
                Protokollerklärungen zu § 16 Absatz 2:
                1. Einschlägige Berufserfahrung ist eine berufliche Erfahrung in der übertragenen oder einer auf die Aufgabe bezogen entsprechenden Tätigkeit.
                2. Ein Berufspraktikum nach dem Tarifvertrag über die vorläufige Weitergeltung der Regelungen für die Praktikantinnen/Praktikanten gilt grundsätzlich als Erwerb einschlägiger Berufserfahrung.
                Abs. 2a mit Wirkung ab 1.3.2009 eingefügt:
                2a. Der Arbeitgeber kann bei Einstellung von Beschäftigten im unmittelbaren Anschluss an ein Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst (§ 34 Absatz 3 Satz 3 und 4) die beim vorherigen Arbeitgeber nach den Regelungen des TV-L, des TVÜ-Länder oder eines vergleichbaren Tarifvertrages erworbene Stufe bei der Stufenzuordnung ganz oder teilweise berücksichtigen; Absatz 2 Satz 4 bleibt unberührt.
                3. Ein vorheriges Arbeitsverhältnis im Sinne des Satzes 2 besteht, wenn zwischen dem Ende des vorherigen und dem Beginn des neuen Arbeitsverhältnisses ein Zeitraum von längstens sechs Monaten liegt; bei Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern ab der Entgeltgruppe 13 verlängert sich der Zeitraum auf längstens zwölf Monate.
                § 37 Ausschlussfrist
                (1) 1Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit von den Beschäftigten oder vom Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden.
                2Für denselben Sachverhalt reicht die einmalige Geltendmachung des Anspruchs auch für später fällige Leistungen aus.
                Mit freundlichem Gruß, nicoline
                Einen Schuss Wüste braucht der Mensch,

                um des Glückes der Oase willen.
                Martin Kessel

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                • #9
                  AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                  Neuer AG, dann fängst DU wieder bei Stufe 1 an.
                  Harmonie exestiert nur in Träumen und in Phantasie

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                    Upps, nicoline hat dann wohl eher recht.
                    Harmonie exestiert nur in Träumen und in Phantasie

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                      Zitat von rainer w Beitrag anzeigen
                      Upps, nicoline hat dann wohl eher recht.

                      ob es einschlägige Berufserfahrungen sind wissen wir nicht,
                      er hat den AG gewechselt,
                      PR sagt pesch
                      da gehe ich davon aus, das es sich um ein neues tätigkeitsfeld handelt, da hier nicht beschrieben steht, das das tätigkeitsfeld das gleiche ist

                      also Stufe 1 nach TV da die einschlägigen Berufserfahrungen nicht vorliegen

                      meine Lesart des TV

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                        Dann wären wohl mehr Info´s erforderlich um es weiter einschätzen zu können.
                        Harmonie exestiert nur in Träumen und in Phantasie

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                          Hallo

                          also ich glaube schon das die Erfahrungen zutreffend sind.
                          Ich wechselte nur zwischen 2 Forschungsinstituten, beide betreiben Grundlagenforschung, und viele Arbeitstechniken sind überlappend.

                          falls noch irgendwelche fakten nötig sind, liefere ich diese gern

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                            Zitat von Ralf_D Beitrag anzeigen
                            Hallo

                            also ich glaube schon das die Erfahrungen zutreffend sind.
                            Ich wechselte nur zwischen 2 Forschungsinstituten, beide betreiben Grundlagenforschung, und viele Arbeitstechniken sind überlappend.

                            falls noch irgendwelche fakten nötig sind, liefere ich diese gern
                            Wichtig ist, dass diese Unterlagen denen zur Verfügung gestellt werden, die eine Überprüfung nach TV vornehmen.

                            Sie sollten Ihren Anspruch schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen,
                            und den nicht nur in Worten (Stufe 2) sondern auch in Zahlen (dieses entspriche 345,34 € Monatlich in Summe aufgelaufen 2417,38€) kundtun.

                            Weiterhin würde ich da den PR aktivieren, weil pesch gehabt kann es nicht sein, wenn die Aussagen die sie nun getroffen haben in verbindung mit dem geltenden TV zur Auswirkung kommen.
                            Als Verdi-Mitglied können Sie dann noch in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft die Ansprüche rechtlich geltend machen (denn sie sind ja Gewerkschaftmitglied, da Sie ihren Anspruch auf den Tarifvertrag geltend machen wollen)

                            Gruß
                            Meistermacher

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Bei Einstellung falsche Gehalts-Stufe

                              Zitat von meistermacher Beitrag anzeigen
                              ob es einschlägige Berufserfahrungen sind wissen wir nicht,
                              er hat den AG gewechselt,
                              PR sagt pesch
                              da gehe ich davon aus, das es sich um ein neues tätigkeitsfeld handelt, da hier nicht beschrieben steht, das das tätigkeitsfeld das gleiche ist

                              also Stufe 1 nach TV da die einschlägigen Berufserfahrungen nicht vorliegen

                              meine Lesart des TV
                              Na ja wenn ich nicht gerade Ingenieur bin und hab vorher als Putzmann gearbeitet, sondern halt auch als Ing. dann ist das einschlägige Berufserfahrung, man muss nicht genau dasselbe machen.

                              Leute mit Berufserfahrung in ihrem Beruf, werden nach 2 eingestellt.

                              Nach TV-L ab 1.2. sogar u.U. in Stufe 3.

                              MfG
                              Matthias

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