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Nachträgliche Anpassung Kündigungsfrist - Frist zu lang bei befristetem Vertrag und niedriger Position?

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  • Nachträgliche Anpassung Kündigungsfrist - Frist zu lang bei befristetem Vertrag und niedriger Position?

    Hallo zusammen,

    ich bin als Volontär in einem Konzern mit 10.000+ Mitarbeitern angestellt und habe einen befristeten Vertrag für 2 Jahre. Der Vertrag endet am 31.12.2019. Im Vertrag ist für beide Seiten eine Kündigungsfrist von 3 Monaten festgelegt. Da es keine Aussicht auf Übernahme gibt, möchte ich nun beginnen mich zu bewerben.

    Bei Vertragsunterzeichnung habe ich nicht im Detail auf die Kündigungsfrist geachtet, leider. Denn nun erscheinen mir 3 Monate Kündigungsfrist bei einem auf 2 Jahre befristeten Vertrag und zusätzlich bei einer so niedrigen Position, bzw. Stelle mit keinerlei Führungsverantwortung etc., sehr lang. Die meisten ausgeschriebenen Stellen suchen bekanntermaßen ab sofort. Erfahrungsgemäß kann ein Bewerbungsprozess auch einmal wesentlich länger als 3 Monate dauern, so dass ich vermeiden will, dass ich ab 1.1.2010 keine Anstellung habe. Deswegen möchte ich jetzt meinen Bewerbungsprozess starten.

    Meine Fragen lauten nun:
    1. Ist eine 3-monatige Kündigungsfrist bei meiner Anstellung wie oben beschrieben angemessen? Aus meiner Sicht wäre es eher die gesetzliche Kündigungsfrist von 4 Wochen. Der Arbeitgeber möchte natürlich verhindern, wie in der Vergangenheit vorgekommen, dass Volontäre kurzfristig das Unternehmen verlassen. Mir legt er für meine berufliche Weiterentwicklung allerdings erhebliche Steine in den Weg.

    2. Kann ich im Gespräch mit meinem Vorgesetzten die Kündigungsfrist ansprechen und darum bitten im einvernehmen diese nachträglich auf 4 Wochen zu ändern? Wenn es hier allerdings zu keiner Einsicht kommt, gäbe es rechtliche Hebel die ich ihm in einem Schreiben vorlegen kann, die ihn bzw. HR dazu bewegen die Kündigungsfrist anzupassen, da sie eben für meine Position und einen befristeten Vertrag nicht angemessen ist?

    Zur Info: Mit meinem Vorgesetzten verstehe ich mich sehr gut. Ich würde ihn im Gespräch erneut fragen, ob es vllt., doch eine Chance auf Übernahme gibt. Wenn er verneint, werde ich anführen, dass ich mich nun deshalb beginnen werde zu bewerben und die Kündigungsfrist hier aber aus meiner Sicht nicht angemessen ist. Geht er nicht darauf ein, würde ich ihm gerne etwas schriftliches vorlegen, damit er bzw. HR sie anpassen muss. Ist das gangbar?

    Danke im Voraus für hilfreiche Tipps.

    Viele Grüße


  • #2
    Hallo Nüschel
    da die 3 Monate KÜ-Frist vertraglich festgeschrieben sind, wird da schwer was zu machen sein, wenn der AG nicht will. Versuche es doch mal mit einem Aufhebungsvertrag, vielleicht willigt er doch ein, denn was nützt ihm ein unmotivierter AN.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Ergänzend dazu: auch ein befristeter Vertrag ohne jede Möglichkeit einer arbeitnehmerseitigen Kündigung wäre zulässig.

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      • #4
        Du kannst das gerne ansprechen. Evtl. ist der AG auch bereit dir im Fall der Fälle eine Aufhebungsvertrag zu geben, aber Anspruch hast du darauf nicht und auch nicht auf eine Verkürzung der Kündigungsfrist.

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