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    Hi, wir als Firma übergeben Kündigungen immer persönlich und lassen den Erhalt der Kündigung vom Empfänger bestätigen. Sind die Empfänger nicht im Haus, müssen wir zum jeweiligen Empfänger fahren und die Kündigung übergeben. Darf diese Fahrten ein Mitarbeiter übernehmen, der nicht in der Personalabteilung arbeitet? Er wird ja dabei in Firmengeheimnisse eingeweiht, da er die betroffenen Personen und Anschriften kennt, bevor diese Kündigungen öffentlich gemacht werden. Gibt es da Probleme mit dem Datenschutz?

  • #2
    Hallo,

    sofern es sich beim Boten um immer die gleiche Person (oder um immer den gleichen Personenkreis handelt) und die Personen auf den Datenschutz und insbesondere auf die Vertraulichkeit der ihnen vermittelten Daten verpflichtet wurden, halte ich das für zulässig. Aus Gründen der Beweissicherung wäre es außerdem ratsam, diese Fahrten nicht alleine, sondern immer (mindestens) zu zweit zu machen.

    Potentielle Boten sehe ich beispielsweise bei den Angehörigen der Poststelle oder eines hauseigenen Fahrdienstes.

    Kritisch wäre aus meiner Sicht eine wechselnde Beauftragung von Leuten aus unterschiedlichsten Abteilungen. Da könnte am Ende niemand die Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht doch Daten gesprächsweise die Runde machen.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
      Aus Gründen der Beweissicherung wäre es außerdem ratsam, diese Fahrten nicht alleine, sondern immer (mindestens) zu zweit zu machen.
      Doppelt genäht hält zwar besser, aber grundsätzlich ist bereits ein Zeuge alleine ein ausreichendes Beweismittel, wenn es keine Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit gibt (die es aber auch bei zweien geben kann). Der Bote darf allerdings nicht selbst Partei sein, also nicht der Arbeitgeber selbst.

      und lassen den Erhalt der Kündigung vom Empfänger bestätigen.
      Kann der Empfänger machen wenn er möchte, kann er aber auch ablehnen. Dann ist wiederum im Streitfall ein anderer Beweis, z.B. ein Zeuge notwendig. Das kann auch derjenige sein, der das Kündigungsschreiben übergeben hatte (aber wie oben).

      E.D.


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