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Rauchverbot gegen einzelne Personen

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  • Rauchverbot gegen einzelne Personen

    Hallo zusammen.

    Ich arbeite in einem Kunststoffverarbeitenden Betrieb mit ca. 90 Personen in der Abteilung Produktion.

    Am 1.1.19 wurde ein generelles Rauchverbot gegen 17 Personen dieser Abteilung verhängt während alle anderen, einschließlich Vorgesetzter, weiterhin außerhalb der gesetzlichen Pause rauchen dürfen.

    Die jenigen die weiterhin rauchen dürfen haben sogar die Pflicht Verstöße dieser einzelnen Personen beim Vorgesetzten zu melden damit das Vergehen mit einer Abmahnung geahndet werden kann.

    Meiner Meinung grenzt dieses Verbot für einzelne Personen an Diskriminierung und verschlechtert den betrieblichen Frieden enorm. Von der Motivation ganz zu schweigen.

    Habe ich eine Möglichkeit gegen dieses Verbot vorzugehen? Wenn ja, wie?

    Vielen Dank schonmal

    (über die Suche könnte ich zu diesem speziellen Fall leider keine Ergebnisse finden)


  • #2
    Gibt es einen Betriebsrat? Vermutlich nein.

    Ansonsten was war denn der Anlass?

    Kommentar


    • #3
      Betriebsrat gibt es leider nicht.
      Angeblich hätten aus der Sicht des Vorgesetzten einige Personen aus dieser Gruppe zu oft die Raucherpause in Anspruch genommen.

      Aus meiner Sicht, und darauf achte ich im Moment verstärkt darauf, nicht öfter als alle anderen. Ich beobachte Personen die fast JEDE STUNDE!!! Die Raucherpause nutzen. Darunter auch oft der Vorgesetzte.

      Kommentar


      • #4
        Das große Problem, es gibt kein Recht im Unrecht.

        Wenn man Raucherpause machen will muss man sich offiziell dafür ausstechen. Pausen sind keine Arbeitszeit.

        Wenn der AG das bei manchen durchgehen lässt, bei anderen nicht, ist das unfair aber kein Diskriminierung nach dem Gesetz.

        Und wenn es keine Betriebsrat gibt, ist es sowieso schlecht da was zu machen.

        Kommentar


        • #5
          Hallo donpro,
          vielleicht könnte man was nach dem "Gleichbehandlungsgrundsa tz" was machen" So nach dem Motto: die einen dürfen, die anderen nicht.
          In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

          Kommentar


          • #6
            Zitat von donpro88 Beitrag anzeigen
            ... mit ca. 90 Personen in der Abteilung Produktion.

            Am 1.1.19 wurde ein generelles Rauchverbot gegen 17 Personen dieser Abteilung verhängt während alle anderen, einschließlich Vorgesetzter, weiterhin außerhalb der gesetzlichen Pause rauchen dürfen.

            Die jenigen die weiterhin rauchen dürfen haben sogar die Pflicht Verstöße dieser einzelnen Personen beim Vorgesetzten zu melden ...
            Hallo,

            gehören diejenigen, die weiterhin unbegrenzt rauchen dürfen, zu einer festen - von den anderen abgrenzbaren - Gruppe von Personen? Z.B. alle Vorarbeiter/Meister/besonders Qualifizierte auf der einen und einfache Arbeiter auf der anderen Seite? Denn auch unter dem Gesichtspunkt des Gleichbehandlungsgrundsat zes dürfen unterschiedliche Gruppen unterschiedlich behandelt werden. Es könnte möglicherweise so sein, dass die eine Gruppe ein ganz anderes Arbeitszeitmodell (z.B. "Vertrauensarbeitszei t") hat als die andere Gruppe (z.B. Zeiterfassung).

            Gruß,
            werner
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

            Kommentar


            • #7
              ... eines der Kernprobleme ist das es den gerne proklamierten "Gleichbehandlungsgrundsa tz" schlicht nicht gibt ....

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              • #8
                Zitat von CDS Beitrag anzeigen
                ... es den gerne proklamierten "Gleichbehandlungsgrundsa tz" schlicht nicht gibt ....
                Doch, geben tut es den schon. Aber man darf eben nur gleiches mit gleichem vergleichen, und nicht Äpfel mit Birnen.

                Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

                Kommentar

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