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Kurzfristige Kündigung vor Ende der Elternzeit

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  • Kurzfristige Kündigung vor Ende der Elternzeit

    Hallo zusammen,

    vielleicht könnt ihr mir kurz weiterhelfen.

    Ich bin aktuell noch in Elternzeit, diese endet aber am 16.03.2019.
    Vor der Elternzeit habe ich in Vollzeit (35Std) bei meinem bisherigen AG gearbeitet, wir haben damals (mündlich) vereinbart, dass ich nach meiner einjährigen Elternzeit wieder in TZ (16Std) anfange.
    Vor 2 Wochen war ich dann bei meinem Chef, und wir haben dabei (mündlich) vereinbart, an welchen Tagen ich wieder arbeiten und welchen Lohn ich erhalten werde.
    Nun hat mich letzte Woche mein Chef nochmals überraschend angerufen, dass er mir jetzt doch kündigen muss.
    Der Grund dafür sei, dass ansonsten eine Kollegin kündigt, wenn ich wieder in die Firma komme.
    Eine schriftliche Kündigung habe ich allerdings bisher noch nicht erhalten.

    Jetzt wäre meine Frage, was ich alles beachten und was ich jetzt unternehmen muss.
    Beim Arbeitsamt habe ich bereits angerufen und die Situation geschildert.

    Nach diesem Vertrauensbruch und der Dreistigkeit möchte ich natürlich nicht mehr bei meinem bisherigen AG arbeiten, ich möchte aber trotzdem auf meine Rechte nicht verzichten.

    Vielen Dank vorab für eure Hilfe.

    Christina

  • #2
    wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen?

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    • #3
      Das Unternehmen hat ca. 25 Mitarbeiter und ich war bis zum Beginn der Elternzeit 7 Jahre und 9 Monate im Unternehmen.

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      • #4
        Dann gilt das Kündigungsschutzgesetz, aber kein Anspruch auf Brückenteilzeit. Dein AG ist damit auch nicht verpflichtet deinem Ansinnen nach Arbeitszeitreduzierung nachzukommen.
        Damit ist (davon ausgehend dass kein mündlicher Vertrag zustande kam) die Sache recht simpel:
        Du musst und kannst am 16.03.19 mit 35 Std/ Woche zurückkehren.
        Sollte dein AG dir nach deiner Rückkehr kündigen, geschieht dies unter Einhaltung einer dann beginnenden Kündigungsfrist. Du wirst dagegen klagen können und deine Aussichten auf eine erfolgreiche Kündigungsschutzklage scheinen gut.
        Allerdings bedenke dass du bis zum Austritt aus dem Unternehmen verpflichtet bist deine Anstellung in Vollzeit auszuführen. Ob das in deinem Sinne ist bezweifel ich.
        Ich würde daher über einen Anwalt das Gespräch suchen und eine einvernehmliche Lösung gegen Abfindung anstreben.

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        • #5
          Vielen Dank für die antwort.
          Aber ich hatte gedacht - und auch gelesen - dass man nach Elternzeit Anspruch auf Teilzeit hat, sofern das Unternehmen mehr als 15 MA beschäftigt!?
          Das wäre ja bei mir dann ebenfalls gegeben!?

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          • #6
            Du meinst vermutlich das Recht auf Arbeit WÄHREND der Elternzeit. Einen Anspruch NACH der Elternzeit die Arbeitszeit zu reduzieren kenne ich nicht.

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            • #7
              Nein ich meine schon das Recht, nach der Elternzeit in Teilzeit in das Unternehmen zurückzukehren. Die Regelung bzgl. Brückenteilzeit regelt ja darüberhinaus noch das Recht, dass man später wieder auf Vollzeit wechseln kann, sofern der Betrieb mindestens 45 MA hat. Diese Recht hätte ich dann natürlich nicht.
              Das Recht auf Teilzeit besteht aber bereits bei einer Betriebsgröße von mindestens 15 MA und einer Betriebszugehörigkeit von mindestens 6 Monaten.
              Oder lese ich das falsch?

              Gelesen habe ich das u.a. in den folgenden Artikeln:
              Unter Teilzeit fällt jedes Arbeitsverhältnis, dessen Arbeitszeit geringer ist als die betrieblich vereinbarte Regelarbeitszeit. Den Anspruch darauf hat jeder Ar...

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              • #8
                Anbei noch ein weiterer Link:
                Wer seine Arbeitszeit nur für eine bestimmte Zeit verkürzen und dann zu einer Vollzeitstelle zurückkehren möchte, hat seit dem Jahreswechsel das Recht dazu. Die

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                • #9
                  Hallo hält er sich auch an die KÜ-Frist von drei Monaten!! Allerdings hat diese schriftlich zu erfolgen!!

                  Gruß FS
                  In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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                  • #10
                    Ich erkenne auch in dem Text kein gesondertes Recht für Rückkehrer aus Elternzeit auf Teilzeit.
                    Darüber hinaus gibt es natürlich den allgemeinen Teilzeitanspruch der allerdings nichts mit der Elternzeit zu tun hat. Dem kann der AG unter der Nennung von betrieblichen Interessen allerdings deutlich einfacher widersprechen als der Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit.
                    Der Anspruch muss zudem konkret mindestens 3 Monate zuvor angemeldet werden. Dies ist nach deiner Schilderung mündlich geschehen. Könntest du das beweisen?

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                    • #11
                      Zitat von Christina_90 Beitrag anzeigen

                      Nach diesem Vertrauensbruch und der Dreistigkeit möchte ich natürlich nicht mehr bei meinem bisherigen AG arbeiten, ich möchte aber trotzdem auf meine Rechte nicht verzichten.

                      Vielen Dank vorab für eure Hilfe.

                      Christina
                      Was willst du erreichen und welche Rechte wahrnehmen?

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