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Kündigung Praktikum nach Pflichtteil für Studium

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  • Kündigung Praktikum nach Pflichtteil für Studium

    Hallo zusammen,

    ich mache momentan im Rahmen meines Studiums ein Praktikum, für das ich 2 Arbeitsverträge erhalten habe. Erstens Mitte August bis zum 23.12.18 für den Pflichtpraktikumsteil. Zweitens vom 24.12.18 bis zum 28.02.19 ein freiwilliger Teil.
    In beiden Verträgen steht im Wortlaut: "Die ersten zwei Wochen gelten als Probezeit".
    Meine Pflichttage für das Studium habe ich mit dem ersten Vertrag bereits absolviert
    Vom 24.02.18 bis 06.01.19 hat das Unternehmen Betriebsurlaub, ist also komplett dicht.
    .

    Dazu gleich meine ersten Fragen:
    - Läuft die Probezeit vom aktuellen Vertrag dann während dem Betriebsurlaub?
    - Sind mit den ersten 2 Wochen 14 Tage gemeint oder 2 Arbeitswochen (heißt bis morgen)

    Aus nicht nur aber vor allem aus gesundheitlichen Gründen will ich das Praktikum jetzt kündigen. Mein Arzt würde mich auch krankschreiben aber das will ich eigentlich nicht.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor um aus dem Vertrag rauszukommen, wenn ich
    1. ein Praktikumszeugnis für das Studium brauche (In beiden Verträgen wird ein qualifiziertes Zeugnis nach "Beendigung" des Praktikums zugesichert -> Gilt eine Kündigung als Beendigung?)
    2. noch einmal zu meinem Arbeitsplatz müsste um wichtige Unterlagen für meinen Praktikumsbericht abzuholen

    Ich weiß, dass das viele Fragen sind aber ich hoffe mir kann jemand helfen.

    Vielen Dank im Voraus.

  • #2
    Zitat von LPlank Beitrag anzeigen
    ich mache momentan im Rahmen meines Studiums ein Praktikum, für das ich 2 Arbeitsverträge erhalten habe. Erstens Mitte August bis zum 23.12.18 für den Pflichtpraktikumsteil. Zweitens vom 24.12.18 bis zum 28.02.19 ein freiwilliger Teil.
    In beiden Verträgen steht im Wortlaut: "Die ersten zwei Wochen gelten als Probezeit".
    Meine Pflichttage für das Studium habe ich mit dem ersten Vertrag bereits absolviert
    Vom 24.02.18 bis 06.01.19 hat das Unternehmen Betriebsurlaub, ist also komplett dicht.

    Dazu gleich meine ersten Fragen:
    - Läuft die Probezeit vom aktuellen Vertrag dann während dem Betriebsurlaub?
    Hallo,

    wenn das zur Probezeit die wörtliche Formulierung ist, würde ich sagen "Ja". Ob die Vereinbarung einer erneuten Probezeit bei einem direkt anschließenden Vertrag überhaupt rechtmäßig wäre, spielt hier keine Rolle - das wäre allenfalls eine Frage bei einer AG-seitigen Kündigung.

    - Sind mit den ersten 2 Wochen 14 Tage gemeint oder 2 Arbeitswochen (heißt bis morgen)
    Das lese ich bei dieser Formulierung als "14 Tage".

    Gilt eine Kündigung als Beendigung?
    Natürlich.

    2. noch einmal zu meinem Arbeitsplatz müsste um wichtige Unterlagen für meinen Praktikumsbericht abzuholen
    Dann gehst du hin und holst die Unterlagen ab. Was spricht dagegen?

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

    Kommentar


    • #3
      Hallo,

      Vielen Dank schon mal für die Antwort.

      Ist es dann sicherheitshalber schlauer heute noch eine Kündigung abzugeben und am Montag irgendwie mein Zeug abzuholen oder beides einfach am Montag zu erledigen?

      Will eigentlich im guten mit den Leuten auseinandergehen aber auch nicht das Risiko eingehen, dass die Probezeit dann nicht mehr gilt. (aber ja, die oben angegebene Formulierung ist die wörtliche Formulierung zur Probezeit und in beiden Arbeitsverträgen identisch)

      Gruß

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      • #4
        Bist du denn für das Praktikum bezahlt worden?
        Hat sich die Bezahlung jetzt geändert?

        War das ein Grundpraktikum oder eines im höheren Semester? Hast du ein konkretes Projekt bearbeitet und läuft das jetzt weiter oder hast du eher so danaben gestanden und zugeschaut und gelernt?

        Kommentar


        • #5
          Ja ich bekomme 750€ und die Bezahlung bleibt konstant. Deswegen schätze ich auch die 2 Verträge, da ich sonst ab jetzt Mindestlohn bekommen müsste.

          Es ist ein Pflichpraktikum im 5. Semester meines Studiums. Laut Studien und Prüfungsordnung brauche ich 80 Tage im Betrieb. Mit dem ersten Vertrag habe ich bereits 87 abgeleistet.

          Ich wurde immer da eingespannt wo gerade Arbeit fällig war aber momentan habe ich nichts besonderes zu tun.

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          • #6
            Zitat von LPlank Beitrag anzeigen
            Ist es dann sicherheitshalber schlauer heute noch eine Kündigung abzugeben und am Montag irgendwie mein Zeug abzuholen oder beides einfach am Montag zu erledigen?
            Was ist denn hinsichtlich der Kündigungsfristen geregelt? Eine Probezeitkündigung ist nicht automatisch mit einer fristlosen Kündigung gleichzusetzen - in der Regel sind auch innerhalb der Probezeit Fristen zu wahren.

            Wenn die Probezeitkündigung tatsächlich fristlos möglich ist, wäre es sicherer, diese heute noch (also innerhalb der laufenden Probezeit) abzugeben bzw. einzuwerfen.

            Wenn du sagst, dass du "im Guten auseinandergehen" möchtest, nehme ich an, dass bisher alles auch im Guten gelaufen ist, deine Kündigung - neben den gesundheitlichen Gründen - nichts mit der Firma zu tun hat und man dir dort im großen Ganzen wohlgesonnen ist. Unter diesen Vorzeichen rate ich zu einem persönlichen Gespräch am Montag. Dort kannst du deine Gründe mit der gebotenen Vertraulichkeit darlegen. Falls du für deine Arbeit nicht unabkömmlich bist, könnte ich mir vorstellen, dass dich dein AG dann ohne weiteres gehen lässt (gegenseitiges Wohlwollen vorausgesetzt).

            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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            • #7
              Ich schließe mich werner h. an :-)

              Reden hlft.

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