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Entgeltzahlung an*Feiertagen

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  • Entgeltzahlung an*Feiertagen

    Hallo

    Es geht um die Bezahlung an Feiertagen...
    Mein Arbeitgeber ist der Meinung das er mir die Feiertage nicht bezahlen muss, im Vertrag steht das meine Arbeitswoche 45Std beträgt und ich einen Stundenlohn von 12€ habe, mein Job ist aber so das ich nie bei 45 Std in der Woche bin. Ich habe einen Durchschnitt von ca.270 Std im Monat bin Berufskraftfahrer.

    so jetzt sagt mein Chef aber das ich genug stunden im Monat habe und das er mir die Stunden für den Feiertag nicht zahlen will. Er sagte auch das ich auf Stundenlohn arbeite und ich daher kein Recht auf Lohnfortzahlung bei Feiertage habe die auf einem Werktag ausfallen.

    In meiner alten Firma war ich auf auf Stundenlohn bezahlt und habe alle Feiertage bezahlt bekommen wenn ich nicjt gearbeitet habe.

    würde mich freuen wenn mir jemand Helfen könnte ob das jetzt so stimmt wie der Chef das sagt.

    Wünsche euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  • #2
    270 Stunden im Monat ist nicht möglich, das wären 62 je Woche und es sind nur 48 erlaubt laut Arbeitszeitgesetz (und für Berufskraftfahrer gibt es noch zusätzliche Beschränkungen). Die Entgeltfortzahlung an Feiertagen ist gesetzlich geregelt, da spielt die Meinung des Arbeitgebers keine Rolle. Muss man halt notfalls einklagen.

    E.D.

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    • #3
      E.d.‘s Antwort ist nur bedingt richtig. Zum einen ist zu unterscheiden zwischen vergüteten Stunden und solchen die unter das Arbeitszeitgesetz fallen. Fahrtzeiten als Beifahrer, Wartezeiten beim Verladen und an zB Grebzübergängen etc. Könnten zum Beispiel vergütet werden ohne Arneitszeit im Sinne der Arneitszeitgesetzes zu sein. Zudem liegt für Arbeitnehmer die maximale Wochenarbeitszeit nicht bei 48 sondern bei Ausgleich bei 60 Stunden (Berufskraftfahrer ggf. abweichend).
      Zuletzt geändert von Personaler321; 31.12.2018, 15:48.

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      • #4
        Wie kann man einen Durchschnitt ausgleichen?

        E.D.

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        • #5
          Indem im Betrachtungszeitraum von 6 Monaten auch ausreichend Wochen unter 48 Wochenstunden gearbeitet werden.

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          • #6
            Was aber nicht dem beschriebenen Sachverhalt entspricht. Er sagte:

            "mein Job ist aber so das ich nie bei 45 Std in der Woche bin. Ich habe einen Durchschnitt von ca.270 Std im Monat bin Berufskraftfahrer."

            Dann sind es mal mehr als 62 Stunden in der Woche, mal weniger, aber nicht oft genug sehr viel weniger.

            Woraus ergibt sich, dass die Wartezeit des LKW-Fahrers an der Grenze keine Arbeitszeit im Sinne des ArbZG ist? Ich meine jetzt nicht die Lenkzeiten nach Straßenverkehrsrecht. Nach dem ArbZG gilt alles mit Anwesenheitspflicht als Arbeitszeit, auch Bereitschaft. Der Fahrer müsste also für eine im voraus festgelegte Zeit sein Fahrzeug verlassen können und z.B. in eine Gaststätte gehen können. Das mag der Fall sein, wenn der Grenzübergang über Nacht gesperrt ist, aber nicht im normalen Stau bei der Abfertigung. Wenn er beim Fahrzeug bleiben muss, ist es Arbeitszeit.

            E.D.


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            • #7
              Hallo,
              (inklusive Anhänger) unterwegs sind.

              Fahrzeuge bereits ab 2,8 Tonnen erfasst die Fahrpersonalverordnung (FPersV). Sie gilt jedoch nur in Deutschland. Begrifflichkeiten und Vorschriften zur Arbeitszeit für Lkw-Fahrer

              Grundsätzlich gilt für Kraftfahrer das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), das die Arbeitszeit selbst sowie Regelungen zur Pause enthält.

              Gemäß § 21 a ArbZG beschreibt die Arbeitszeit für Kraftfahrer den Zeitraum zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende; also von Montag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr. Davon ausgenommensind Ruhepausen und Ruhezeiten.

              Zur Arbeitszeit für Berufskraftfahrer zählen neben den reinen Fahrtzeiten auch andere Aspekte der Arbeit eines Lkw-Fahrers:
              • die Be- und Entladezeiten
              • die Reinigungs- und Wartungsarbeiten
              • die Zeit für gesetzliche und behördliche Formalitäten
              • das Überwachen von Be- und Entladungen
              • die Wartezeiten
              • Gruß FS
              In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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              • #8
                Zitat von Trucker01 Beitrag anzeigen
                Mein Arbeitgeber ist der Meinung das er mir die Feiertage nicht bezahlen muss, im Vertrag steht das meine Arbeitswoche 45Std beträgt und ich einen Stundenlohn von 12€ habe,
                Hallo,

                ist irgendwo geregelt, an welchen Wochentagen du arbeiten musst? Also z.B. von Montag bis Freitag oder auch samstags? Bzw. - falls es dazu keine schriftliche Regelung gibt - an welchen Tagen arbeitest du üblicherweise?



                so jetzt sagt mein Chef aber das ich genug stunden im Monat habe und das er mir die Stunden für den Feiertag nicht zahlen will.
                Für die Frage der Feiertagsvergütung spielt es zunächst keine Rolle, wie viele Stunden du im Monat arbeiten musst. Es kommt vielmehr darauf an, ob du an diesem Tag, auf den der Feiertag fällt, üblicherweise zu arbeiten hättest - egal wie lange. Wenn "ja" (weil du z.B. jeden Dienstag und Mittwoch arbeitest und die Feiertage im Dezember nun mal auf Dienstag und Mittwoch fallen), hast du Anspruch auf die Entgeltfortzahlung für Feiertage.

                Er sagte auch das ich auf Stundenlohn arbeite und ich daher kein Recht auf Lohnfortzahlung bei Feiertage habe die auf einem Werktag ausfallen.
                Die Stunden spielen allenfalls eine Rolle bei der Frage, wie hoch die Entgeltfortzahlung sein muss. Nämlich in der Höhe der Stunden, die du - ohne Feiertag - sonst gearbeitet hättest.

                bin Berufskraftfahrer.
                Soweit ich weiß, sind Kraftfahrer gesuchte Leute. Dein Chef wäre also gut beraten, dir die Stunden zu zahlen. Sonst bist du im Handumdrehen wieder weg und erstreitest dir die Bezahlung dennoch vor dem Arbeitsgericht.

                Gruß,
                werner

                Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
                Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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                • #9
                  Und was war ?

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