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Doppeltes Restgehalt

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  • Doppeltes Restgehalt

    Liebe Experten,

    ich habe folgenden fiktiven Fall.

    Wenn der Arbeitnehmer AN vom ehemaligen Arbeitgeber AG zu viel Restgehalt erhalten und sich nicht entreichert hat, muss er das Geld zurückgeben - so habe ich es im Internet gelesen.

    Aber was ist, wenn der AN den AG auf den Fehlerhingewiesen hat; der AG die externe Buchhaltung gefragt hat und laut dieser alles korrekt sei!? Ist dann jetzt das Geld Eigentum vom AN?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

  • #2
    Hallo,

    solange die arbeits- oder tarifvertragliche Ausschlussfrist (sofern vereinbart) oder (falls nicht vereinbart) die gesetzliche Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen ist, würde ich das Geld noch nicht ausgeben. Du könntest dich im Zweifelsfall nicht einmal mehr darauf berufen, dass du von der zu Unrecht gewährten Zahlung nichts gewusst hattest.

    Auch AG - oder deren outgesourcten Dienstleister - können Fehler machen. In deinem Fall anscheinend sogar doppelt. Innerhalb der genannten Fristen muss der AG die Möglichkeit haben, den Fehler zu korrigieren.

    Umgedrehtes Beispiel: Dein AG hätte dir ein Monatsgehalt zu wenig überwiesen. Nach deiner Beschwerde behauptet die externe Buchhaltung, dass das Geld gezahlt wurde. Trotzdem ist es bei dir definitiv nicht angekommen. Ist dein AG nun aus dem Schneider?

    Sofern nicht bereits geschehen, wäre es vielleicht eine Lösung, dem AG schriftlich mitzuteilen, an welchem Tag mit welchem Verwendungszweck welche Beträge deinem Konto gutgeschrieben wurden. Er soll dir bitte schriftlich bestätigen, dass keine Ansprüche seinerseits mehr gegen dich bestehen.

    Zusätzlich wäre es vielleicht eine Anfrage bei deiner Bank wert, ob möglicherweise dort eine irrtümliche Doppelbuchung erfolgt ist.

    Gruß,
    werner
    Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
    Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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