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Kündigung in der Probezeit

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  • Kündigung in der Probezeit

    Folgendes Szenario:
    -ab 01.01.18 Arbeitsvertrag im öff. Dienst TV-L (E als Sachbearbeiter, 6 Wochen Probezeit
    -wegen Krankheit arbeitsunfähig von 01.01. bis 09.02., Dienst also noch nicht angetreten
    -Kündigung zum 28.02. am 29.01. per Einschreiben erhalten (unter Einhaltung der 2-Wochen-Frist in der PZ)
    -Gehalt wurde für Januar voll gezahlt

    Fragen:
    Ist die Kündigung rechtens bzw. hätte eine Klage Aussicht auf Erfolg?
    Kann es sein, dass das Gehalt zurückgefordert wird, da noch keine 4 Wochen (Wartezeit) gearbeitet wurde?

  • #2
    Hallo in den ersten vier Wochen, braucht der AG keine Lohnfortzahlung leiste, sondern wird von der KK übernommen.Wenn im öffentlichen Dienst auch in der Probezeit ohne Angaben von Gründen gekündigt werden kann, hat man schlechte Karten.

    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Hallo,

      Du könntest den AG schriftlich nach den Gründen fragen und rein vorsorglich Klage auf Weiterbeschäftigung vor dem Arbeitsgericht erheben. Ich gehe aber nicht davon aus, dass die Klage viel bringt. Die Stelle wirst Du vermutlich nicht weiter behalten.

      Bist Du weiter krank geschrieben, oder gehst Du morgen arbeiten?
      Eventuell könntest Du ja mit dem Vorgesetzten noch einmal reden und persönlich nach den Gründen fragen.

      Dass der AG Dir in den ersten vier Wochen das Gehalt gezahlt hat, ist sehr kulant,
      normalerweise bekommst Du bei AU in den ersten 4 Wochen einer Beschäftigung nur Krankengeld.

      Gruß
      Leo
      Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
      Epiktet (50-13, griech. Philosoph
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      Meine Beiträge stellen meine eigene Meinung dar und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

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      • #4
        Der TvöD sieht Lohnfortzahlung ab dem ersten Arbeitstag vor. Eine Rückforderung ist nicht zu befürchten. Es sei denn der Arbeitgeber würde erfahren (und dies auch beweisen können), dass keine Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

        Die Kündigung ist nach der bisherigen Schilderung nicht zu beanstanden.

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