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Zu Unrecht durch Sachvorgesetzte behandelt

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  • Zu Unrecht durch Sachvorgesetzte behandelt

    Guten Tag,

    angenommen ein AN, der seit etwas mehr als 2 Jahren bei dem derzeitigen AG beschäftigt ist, wird durch seinen Sachvorgesetzten (Führungskraft in nicht leitender Funktion) regelmäßig als Lügner oder Ausreden-Erfinder vor anderen Mitarbeiten/Kunden bezeichnet.

    In vorliegendem Fall, tragen auch ettliche andere Meinungsverschiedenheiten dazu bei, dass bezeichneter AN natürlich auch mit den Gedanken spielt, sein derzeitiges Unternehmen zu verlassen. Hauptsächlich mangels fehlender Aufstiegsmöglichkeit, trotz Qualifikation.

    Durch die reiberische Zusammenarbeit mit dem Sachvorgesetzten sind dem AN zwar keinerlei Leistungseinbußen nachzuweisen, jedoch besonders motiviert fühlt der AN sich nun auch nicht mehr, die Stelle noch länger auszuüben.

    Zu nennen wäre noch, dass bislang keine Jobalternativen (auf die Schnelle) vorliegen. Der AN nach noch so großer Anstrengung nun jedoch auch psychich gegen Ende geht.

    Die Frage wäre nun, ob es denn rechtliche Schritte gäbe, etwas gegen den Sachvorgesetzten zu veranlassen, was wahrscheinlich schier unmöglich ist? Oder aber die andere Seite, dem AN etwas freiraum zu verschaffen, sich um eine neue Stelle bemühen zu können, jedoch die Arbeitsstelle nicht länger besuchen zu müssen?

    Ein Gespräch zwischen AN und einem zuständigen Personalverantworlichen ergab das Angebot eines Betriebswechsels. Genannter AN möchte dies jedoch nicht.

    Was kann man hier tun?

    Freundliche Grüße


  • #2
    Hallo Knopf, vieleicht sollte man sich mal eine Mobbing-Beratungsstelle wenden.(für sieht das schon nach Mobbing aus) Wenn mal schnell dort weg will, wäre ein Aufhebungsvertrag vieleicht eine Lösung, aber Vorsicht, da gibt es viel zu beachten.
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Strafrechtlich oder privatrechtlich gegen den Vorgesetzten vorzugehen ist in meinen Augen meist nicht sinnvoll und auch nicht von Erfolg gekrönt.

      Auf der einen Seite sucht man ja eine neuen Arbeitsplatz findet aber so schnell keinen, den Betriebswechsel intern lehnt man aber ab. Das ist nicht unbedingt logisch.

      Gibt es einen Betriebsrat?

      Im Grunde müsste man hier eine Mediation machen. Dazu müsste aber die Personalabteilung und der Vorgesetzte bereit sein.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Knopf496 Beitrag anzeigen
        angenommen ein AN, ..., wird durch seinen Sachvorgesetzten (Führungskraft in nicht leitender Funktion) regelmäßig als Lügner oder Ausreden-Erfinder vor anderen Mitarbeiten/Kunden bezeichnet.
        Hallo,

        natürlich darf ein/e Vorgesetzte/r auch Kritik an den Mitarbeiter/innen üben. Das eigene Empfinden ("Lügner oder Ausreden-Erfinder") muss dabei nicht deckungsgleich sein mit der beabsichtigten Aussage des/der Vorgesetzten (z.B. "Was Ihnen Knopf erzählt hat, trifft so nicht zu. Vielmehr ist es so, dass ..."). Ob dem so ist, kann ich als fremder und anonymer Forumsteilnehmer natürlich nicht beurteilen. Ich möchte nur einen Hinweis geben, das möglicherweise auch einmal aus dem Blickwinkel der Vorgesetztenseite zu betrachten.

        In vorliegendem Fall, tragen auch ettliche andere Meinungsverschiedenheiten dazu bei, ...
        Das klingt nach einem insgesamt angekratzten oder gar zerrütteten Vertrauensverhältnis. Da stellt sich die Frage, was du in der Vergangenheit unter Umständen im Kollegen- und Kundenkreis bereits über deine/n Vorgesetzte/n erzählt hast. Vielleicht hat das dazu geführt, dass der/die Vorgesetzte die gebotene Zurückhaltung ein Stück weit aufgegeben hat?

        ... auch mit den Gedanken spielt, sein derzeitiges Unternehmen zu verlassen. Hauptsächlich mangels fehlender Aufstiegsmöglichkeit, trotz Qualifikation.
        ... jedoch besonders motiviert fühlt der AN sich nun auch nicht mehr, die Stelle noch länger auszuüben.
        Wenn im Betrieb solche Möglichkeiten nicht vorhanden sind, kannst du den Vorgesetzten daraus keinen Vorwurf machen. Du musst dich mit den gebotenen Möglichkeiten arrangieren oder - wenn du zu mehr fähig bist - eben die Konsequenzen ziehen. Bis dahin ist jedoch die dir übertragene Arbeit zu erledigen.

        ..., dass bislang keine Jobalternativen (auf die Schnelle) vorliegen. Der AN nach noch so großer Anstrengung nun jedoch auch psychich gegen Ende geht.
        "Auf die Schnelle" und "psychisch gegen Ende" liest sich so, als hättest du kein allzu großes Durchhaltevermögen. Eine Jobsuche braucht ihre Zeit, und bis dahin lieferst du eben im bisherigen Job die gewünschte Leistung ab. Schließlich möchtest du irgendwann ein gutes Arbeitszeugnis haben.

        Die Frage wäre nun, ob es denn rechtliche Schritte gäbe, etwas gegen den Sachvorgesetzten zu veranlassen,
        Warum? Da müsstest du zum Sachverhalt sehr viel mehr erzählen, damit sich die bereits genannten fremden und anonymen Forumsteilnehmer/innen ein genaueres Bild machen können.

        Oder aber die andere Seite, dem AN etwas freiraum zu verschaffen, sich um eine neue Stelle bemühen zu können, jedoch die Arbeitsstelle nicht länger besuchen zu müssen?
        Falls du hier auf eine Krankschreibung abhebst, möchte ich folgendes zu bedenken geben:
        1) So etwas funktioniert meiner Meinung nach - wenn überhaupt - nur, um einem kurzfristigen Problem auszuweichen. So lange für dich noch keine Lösung (= anderer Arbeitsplatz) in Sicht ist, müsstest du sonst einen Arzt finden, der dich lange Zeit immer wieder krank schreibt. Davon ausgehend, dass tatsächlich eine Erkrankung bei dir vorliegt (und du dem Arzt nicht etwas vorflunkerst und damit Sozialbetrug begehst), würde das eine langwierige Behandlung nach sich ziehen, unter Umständen auch mit Rückfragen der Krankenkasse beim behandelnden Arzt.
        2) Psychische Erkrankungen sind ernstzunehmende und behandlungsbedürftige Krankheiten. Man sollte damit aber nicht leichtfertig "spielen". Spätestens beim Ausfüllen des nächsten Antrags auf eine Lebensversicherung, eine Zusatzversicherung oder eine Hausfinanzierung wirst du sonst über die Gesundheitsfragen stolpern.

        Ein Gespräch zwischen AN und einem zuständigen Personalverantworlichen ergab das Angebot eines Betriebswechsels. Genannter AN möchte dies jedoch nicht.

        Was kann man hier tun?
        Zuerst solltest du uns Forumsteilnehmer/innen erklären, warum du nicht intern wechseln möchtest. Denn das wäre aus Sicht der Unwissenden eigentlich die perfekte Lösung. Statt dessen lässt du uns aber ratlos zurück.

        Gruß,
        werner

        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

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