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    Hallo liebes Forum,

    ich habe eine ganz unübliche Frage.

    In meinem Betrieb bin ich als Angestellter, an ein Zeitkonto gebunden. Alles ist vertraglich festgehalten und auch rechtlich in Ordnung.

    Mein Vertrag läuft im Moment noch auf 40 Stunden, aber die Regelarbeitszeit beläuft sich in meiner Abteilung auf 37,5 Stunden. Das kommt daher, dass ich vor kurzem die Abteilung gewechselt habe und ich keine Lohnkürzung hinnehmen wollte und mein AG keine Lohnerhöhung nach einem Wechsel gewährt.
    Damit bin ich auch einverstanden und habe in den letzten 6 Monaten diese "Mehrarbeit" mehr als erfüllt um keine Minusstunden aufzubauen. (Habe sogar mein Zeitguthaben positiv aufgebaut.)
    In der Regel war es mir selbst überlassen, wann und wie ich mein Zeitkonto ausgleiche. (Ja ich habe ohne Aufsicht, meine Arbeit im Sinne der Geschäftsleitung erfüllt.)

    Nun wurde die Abteilung umstrukturiert und ich bin an die Regelarbeitszeit von 37,5 Stunden gebunden. Ich erwirtschafte also jeden Tag eine halbe Stunde Minus.
    Das liegt zum einen daran, dass die neue Produktionshalle eine Alarmanlage verfügt und der Schichtleiter ziemlich pünktlich erscheint und auch ziemlich pünktlich den Betrieb verlässt.

    Ich habe im Moment keine Möglichkeit mein Zeitkonto auszugleichen. (Hier weiß ich, dass ich die Minusstunden anfechten kann.)
    Ausserdem ist die 37,5 Stundenwoche per SAP abgeriegelt, so das mein Schichtleiter jede "verdammte" Über-MINUTE" manuell bestätigten, bzw. freischalten muss.
    Ich habe zwar einen monatlichen Zeitnachweis, aber warum muss ich bei einem modernem System, noch so hinterher arbeiten ?

    Ok, soweit die Lage.
    Ich habe absolut kein Problem damit, früher anzufangen, oder später aufzuhören.

    Ich muss einmal Monat Vormittags zum Arzt, um Medikamente zu holen. (Die Rezepte kann ich wegen BTMG nur persönlich abholen und der Arzt ist nur während der Regelarbeitszeit erreichbar.)
    Ich mache also einmal im Monat 3-4 Stunden Minus. (Habe bisher aber auch immer um Ausgleich gesorgt.)

    Wie kann ich nun mein Zeitkonto im Plus halten, wenn mir keine Möglichkeit zur Mehrarbeit geboten wird ?

    Danke fürs lesen und hoffe auf hilfreiche Antworten.

  • #2
    Rein rechtlich ist das nicht dein Problem.

    Du hast einen Vertrag über 40h, der Arbeitgeber muss dir die 40h besorgen. Tut er das nicht und lässt dich kürzer arbeiten gerät er in Annahmeverzug.

    Man kann das Problem also im Grunde einfach ignorieren oder dem AG nochmals anbieten 40h die Woche zu arbeiten und er soll sich bitte darum kümmern wie.

    MfG
    Matthias

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    • #3
      Hi Matthias,

      danke für die schnelle Antwort.
      Soweit war es mir bewusst, mir geht es auch um die medizinisch, bedingten Minusstunden. (Sollte vielleicht den Titel ändern.)

      Gibt es eine Möglichkeit diese Minusstunden wieder auszugleichen ?
      Oder kann durch eine Bescheinigung, (mit dem Zusatz, dass keine andere Uhrzeit möglich ist) diese Minusstunden erst gar nicht entstehen ?

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      • #4
        Im Grunde geht es also um die Frage, ob man während der Arbeitszeit den Arzt aufsuchen darf und diese Zeiten als bezahlte Arbeitszeit gelten?
        Lies mal:
        https://www.verdi-bub.de/service/pra...r_arbeitszeit/

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        • #5
          Ja genau danach habe ich gesucht.

          Vielen Dank für Deine Unterstützung.
          Top, dass findet man leider nicht überall...

          Kommentar


          • #6
            Danke :-)

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            • #7
              Danke matthias hatte dasselbe problem

              beste grüße
              Jochen

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