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Anspruch auf ALG I ab 55 Jahre

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  • Anspruch auf ALG I ab 55 Jahre

    Hallo,

    mein ehemalige Arbeitgeber hat unsere Filiale am 01.07.2016 zu gemacht.

    Ich habe natürlich fristgerecht ein Antrag auf ALG I gestellt und würde mir das auf 450 Tage (15 Monaten) bewilligt damals war ich noch nicht 55 Jahre alt.
    Am 9.03.2017 würde dieses Bewilligungsbescheid aufgehoben Grund: Ende der Leistungsfortschritt im Krankheitsfall.

    Im November 2017 habe ich 55-te Geburtstag und erst im Januar 2018 nach Krankheit und Reha bin ich zurück zu BafA.
    Da müsste ich neuen Antrag stellen. Den würde am 15.01.2018 bewilligt auf 201 Tage - die rest von die 15 Monaten.

    Und hier ist meine Frage, sollte das neue Bewilligungsbescheid nich für die restlichen 201 Tage + 90 Tage sein?
    Schließlich bei neuen Antragstellung war ich schon 55 Jahre alt
    und in den letzten fünf Jahren habe ich insgesamt über 36 Monaten gearbeitet (in zwei Firmen dazwischen 6 Monaten ALG I)
    also wenn ich von heutigen Tag zurück fünf Jahre rechne, dann habe ich in diesem Zeit mehr als drei Jahren denn Arbeitslosenversicherung Beitrage bezahlt
    und das ist Voraussetzung um nach 55 Geburtstag ALG I für 18 Monaten zu bekommen.

    Kann ich in diesem Fall ein Widerspruch einlegen?

    Vielen dank für Eure Antworten,
    und verzeiht mir bitte die Schreibweise -meine Schulen habe ich nicht in Deutschland abgeschlossen.
    Zuletzt geändert von PeterM.; 31.01.2018, 21:40.

  • #2
    Hallo Peter schau dir mal den SGB III an, vieleicht hift er dir weiter.
    Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

    Kommentar


    • #3
      Zitat von PeterM. Beitrag anzeigen
      ...
      Schließlich bei neuen Antragstellung war ich schon 55 Jahre alt...
      ...
      also wenn ich von heutigen Tag zurück fünf Jahre rechne, dann habe ich in diesem Zeit mehr als drei Jahren denn Arbeitslosenversicherung Beitrage bezahlt
      und das ist Voraussetzung um nach 55 Geburtstag ALG I für 18 Monaten zu bekommen.

      Kann ich in diesem Fall ein Widerspruch einlegen?
      Hallo,

      vom Arbeitslosengeld verstehe ich zwar nicht viel - aber Widerspruch einlegen ist immer möglich. Die Frage ist nur, ob der dann erfolgreich ist. Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall widersprechen und auf die Altersregelung verweisen. Dabei vielleicht gar nicht so ausführlich begründen, nur mitteilen, dass dir aufgrund deines Alters und des Zeitpunkts der erneuten Antragstellung ein längerer Anspruch zusteht. Dann soll die Arbeitsagentur das von ihrer Seite aus nochmals prüfen.

      Es gibt hier im Forum ein bis zwei Leute, die sich im Umgang mit der Arbeitsagentur ziemlich gut auskennen. Vielleicht kommt von denen ja noch eine Antwort ...

      Gruß,
      werner

      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Fussballsend Beitrag anzeigen
        Hallo Peter schau dir mal den SGB III an, vieleicht hift er dir weiter.
        Gruß FS
        Wieder ein echter FS

        Aber der Weg führt schon in die richtige Richtung. Wenn man die knapp 450 Paragrafen gelesen hat, wird man auch gesehen haben:

        § 147 Grundsatz

        (1) 1Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach
        1. der Dauer der Versicherungspflichtverhä ltnisse innerhalb der um drei Jahre erweiterten Rahmenfrist und
        2. dem Lebensalter, das die oder der Arbeitslose bei der Entstehung des Anspruchs vollendet hat.
        Hier ist wohl noch kein neuer Anspruch entstanden, es wird nur die Restlaufzeit des früheren aufgebraucht.

        E.D.

        Kommentar


        • #5
          Hallo,
          @Fussballsend zwar habe ich nicht das ganzesSGB III gelesen - war mir ein wenig zu viel .
          Ich habe mich nur auf den §147 beschränkt, allerdings nicht wie @E.D. das gemerkt hat "bei der Entstehung des Anspruchs" ich hab das nicht gesehen Danke, dass Du meine Augen geöffnet hast.
          @ werner h. vorsichtshalber habe ich schon ein Widerspruch vorbereitet aber wie man sieht unnötig.

          Vielen dank für die Antworten

          Grüße
          Peter

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