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Regeln für die Zuschauer einer Gerichtsverhandlung beim Arbeitsgericht?

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  • Regeln für die Zuschauer einer Gerichtsverhandlung beim Arbeitsgericht?

    Welche Gesetze, Verordnungen o.*. regeln, wer als Zuschauer den Gerichtssaal für eine Gerichtsverhandlung besuchen darf?

    Ist das üblich, eine Verhandlung im Arbeitsgericht zuzuschauen, wobei ich erwähnt werde aber bisher noch nie direkt von dem Kläger oder Beklagten zumindest für den Prozess angesprochen wurde (z.B. ich wurde nie als Zeuge genannt usw.). Gibt es für diesen besonderen Fall Regeln, die machen achten soll?
    Zuletzt geändert von obwohl; 30.01.2018, 01:44. Grund: Tippfehlerkorrektur

  • #2
    Zur ersten Frage: Arbeitsgerichtsprozesse sind öffentlich, d. h. jeder kann und darf zuschauen (§ 52 ArbGG).

    Es sit üblich, dass es interessiertes Publikum in Arbeitsgerichtsprozessen gibt, beispielsweise Verwandte, Freunde, Lehrgänge in BR-Seminaren, ... Ich habe es erst einmal erlebt, dass Zuschauer (die interessierte Öffentlichkeit) namentlich dem Vorsitzenden vorgestellt wurden, später aber nicht weiter relevant waren.

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    • #3
      Zitat von obwohl Beitrag anzeigen
      Welche Gesetze, Verordnungen o.*. regeln, wer als Zuschauer den Gerichtssaal für eine Gerichtsverhandlung besuchen darf?

      Ist das üblich, eine Verhandlung im Arbeitsgericht zuzuschauen, wobei ich erwähnt werde aber bisher noch nie direkt von dem Kläger oder Beklagten zumindest für den Prozess angesprochen wurde (z.B. ich wurde nie als Zeuge genannt usw.). Gibt es für diesen besonderen Fall Regeln, die machen achten soll?
      Hallo,

      wie FNS bereits gesagt hat, sind die Verfahren in der Regel öffentlich. Zuschauer/innen sind nichts ungewöhnliches, und wenn es nicht gerade Besuchergruppen aus Seminaren sind, haben diese meistens irgend etwas mit dem laufenden Verfahren zu tun. Wenn eine der beiden Prozessparteien deinen Namen ins Spiel bringt in der Absicht, dich später als Zeugen/Zeugin zu benennen, sollte besser darauf hingewiesen werden, dass du im Saal anwesend bist. Dann kann der/die hauptamtliche Richter/in überlegen, dich vielleicht nach draußen zu schicken. Das wird aber eher nicht passieren.

      Wichtig ist, dass du dich im Zuschauerbereich ruhig verhältst. Aufstehen, wenn der/die Richter/in den Saal betritt oder verlässt. Nicht essen oder trinken. Vor allem keine Zwischenrufe, selbst wenn es dich persönlich betrifft.

      Gruß,
      werner
      Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

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