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Minus-Stunden nach Vertragsablauf

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  • Minus-Stunden nach Vertragsablauf

    Hallo,

    ich habe im Moment einen Job als studentische Hilfskraft. Der Vertrag sieht eine Arbeitszeit von 15 h/Monat bei einer Vergütung von 11,50 €/h vor und ist auf 3 Monate befristet. Wenn der Arbeitsvertrag ausläuft und ich weniger Stunden geleistet habe als vereinbart, weil nicht genug Arbeit anfiel, kann der Arbeitgeber dann nach Ablauf meines Vertrags noch fordern, die restlichen nicht geleisteten Stunden abzuarbeiten?

    Ich habe immer die vereinbarten 15 h ausgezahlt bekommen (unabhängig von den tatsächlich geleisteten Stunden).

    Schon mal vielen Dank für die Antworten!
    Zuletzt geändert von simonizer; 24.01.2018, 10:35.

  • #2
    Aus meiner Sicht kann er dies nicht. Im Gegenteil, er muss dir die vereinbarten Std. zur Verfügung stellen. Hat dich schon mal nach Hause geschickt, weil keine Arbeit da war? Wenn dem so ist shau mal unter dem Begriff "Annahmeverzug". Gruß FS
    In einem guten Wort ist Wärme für drei Winter!

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    • #3
      Was ich vergessen habe zu erwähnen: Ich habe immer die vereinbarten 15 h ausgezahlt bekommen (unabhängig von den tatsächlich geleisteten Stunden). Nach Hause geschickt auch nicht, weil ich immer relativ flexibel arbeiten musste bzw. im Home Office gearbeitet habe.

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      • #4
        Zitat von simonizer Beitrag anzeigen
        ... Der Vertrag sieht eine Arbeitszeit von 15 h/Monat ... vor und ist auf 3 Monate befristet. Wenn der Arbeitsvertrag ausläuft und ich weniger Stunden geleistet habe als vereinbart, ..., kann der Arbeitgeber dann nach Ablauf meines Vertrags noch fordern, die restlichen nicht geleisteten Stunden abzuarbeiten?

        Ich habe immer die vereinbarten 15 h ausgezahlt bekommen (unabhängig von den tatsächlich geleisteten Stunden).

        Nach Hause geschickt auch nicht, weil ich immer relativ flexibel arbeiten musste bzw. im Home Office gearbeitet habe.
        Hallo,

        ein "Nachsitzen" geht nicht, weil der Arbeitsvertrag mit Zeitablauf endet. Dazu müsste eine Vertragsverlängerung vereinbart werden. Anderenfalls könntest du ein unbefristetes Arbeitsverhältnis einfordern (vielleicht auch nicht schlecht ...).

        War dein AG über die von dir geleisteten Stunden informiert? Wenn nein - warum nicht? Hat er z.B. nie Zeitnachweise eingefordert? Oder hast du ihm diese womöglich vorenthalten?

        Wenn er aufgrund deines Verhaltens nicht im Bilde war oder sogar dich ausdrücklich aufgefordert hätte, die Stunden zu leisten, wäre vielleicht eine finanzielle Forderung deines AG an dich denkbar. Das müsste man im Einzelfall nochmals prüfen. Hat er sich dagegen nie um die erbrachten Stunden gekümmert oder es vielleicht sogar gewusst und nichts dagegen unternommen, wird das seiner Organisation zuzurechnen sein. Dann könnte er meiner Meinung nach auch keine Forderungen mehr stellen.

        Gruß,
        werner
        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
        Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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        • #5
          Zeitnachweise hat der AG gefordert und diese waren auch genau dokumentiert. Er war also über meine Minus-Stunden im Bilde. Die Minus-Stunden sollten abgearbeitet werden, "wenn mal mehr Arbeit anfällt".

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          • #6
            Zitat von simonizer Beitrag anzeigen
            ... Er war also über meine Minus-Stunden im Bilde. Die Minus-Stunden sollten abgearbeitet werden, "wenn mal mehr Arbeit anfällt".
            Dann ist ja alles bestens (für dich) ...
            Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...
            Sicherheitshalber der Hinweis: Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, basierend auf einem mehr oder weniger großen Erfahrungsschatz.

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