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AU am Mittag, dann doch gearbeitet - Vergütung?

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  • AU am Mittag, dann doch gearbeitet - Vergütung?

    Hallo,

    üblicherweise läuft es andersherum: AN kommt zur Arbeit, fühlt sich nicht gut, beendet Schicht vorzeitig, geht zum Arzt, erhält eine AUB, Zeitgutschrift / Vergütung erfolgt für volle 8 Stunden.

    Nun haben wir folgenden Fall: AN hat Frühschicht, meldet sich pflichtgemäß, dass er/sie krank sei, geht zum Arzt, legt AUB für den und den Folgetag vor. Erscheint aber plötzlich abends um 17:00 Uhr zur Schicht, es geht wohl besser, arbeitet 4h, beendet um 21:00 Uhr die Schicht nach 4 Stunden, da am nächsten Tag wieder Frühschicht und die Ruhezeit eingehalten werden soll. Und arbeitet auch voll am nächsten Tag.

    Besteht nun für den ersten Tag ein Vergütungsanspruch für den ganzen Tag?
    Grüße

    Guido

  • #2
    War denn die Zeit von 17.00 - 21.00 Uhr vom AG geplante Dienstzeit oder kam der AN außerhalb dieser Zeit, ohne dass der AG dies wusste?
    Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether)

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    • #3
      Schichtzeit in der Woche ist von Di bis Sa, 06-14:30 Uhr.

      Die Betriebsleitung wusste nicht, dass der AN abends kommt, die Schichtführer auch nicht, freuen sich aber natürlich über jede Hilfe.
      Grüße

      Guido

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      • #4
        Zitat von Guido Beitrag anzeigen
        ... AN hat Frühschicht, meldet sich pflichtgemäß, dass er/sie krank sei, geht zum Arzt, legt AUB für den und den Folgetag vor. Erscheint aber plötzlich abends um 17:00 Uhr zur Schicht, es geht wohl besser, arbeitet 4h, beendet um 21:00 Uhr die Schicht nach 4 Stunden, da am nächsten Tag wieder Frühschicht und die Ruhezeit eingehalten werden soll. Und arbeitet auch voll am nächsten Tag.

        Besteht nun für den ersten Tag ein Vergütungsanspruch für den ganzen Tag?
        Hallo,

        das ist schon ein sonderbares Verhalten - ganz untypisch für einen Standard-Arbeitnehmer ...

        Aber ganz pragmatisch und unabhängig von jeder rechtlichen Überlegung: Was macht es für einen Unterschied hinsichtlich der Bezahlung? Ob der Tag als Krankheitstag oder Arbeitstag bezahlt wird - oder als "teilkrank" - macht unterm Strich möglicherweise keinen Unterschied. Es sei denn, der AN glänzt durch häufige Krankheitszeiten, so dass sich die Frage von Anrechnungszeiten, BEM-Tagen oder ähnlichem ergibt. In diesem Sinne würde ich (aus AG-Sicht) vermutlich den Krankheitstag durch einen Anwesenheitstag ersetzen.

        Gruß,
        werner


        Spare in der Zeit, dann hast du in der Not: Hast du keine Rechtsschutzversicherung und bist kein Gewerkschaftsmitglied? Dann kannst du jetzt mit den gesparten Beiträgen den Anwalt selbst bezahlen ...

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        • #5
          Zitat von werner h. Beitrag anzeigen
          das ist schon ein sonderbares Verhalten - ganz untypisch für einen Standard-Arbeitnehmer ...
          Das ist definitiv so ...

          Zitat von werner h. Beitrag anzeigen

          Aber ganz pragmatisch und unabhängig von jeder rechtlichen Überlegung: Was macht es für einen Unterschied hinsichtlich der Bezahlung? Ob der Tag als Krankheitstag oder Arbeitstag bezahlt wird - oder als "teilkrank" - macht unterm Strich möglicherweise keinen Unterschied. Es sei denn, der AN glänzt durch häufige Krankheitszeiten, so dass sich die Frage von Anrechnungszeiten, BEM-Tagen oder ähnlichem ergibt. In diesem Sinne würde ich (aus AG-Sicht) vermutlich den Krankheitstag durch einen Anwesenheitstag ersetzen.

          Gruß,
          werner
          Es geht um die Frage, ob die 4 Stunden, die für den tag zur Sollzeit fehlen, gutgeschrieben werden sollen, oder ob der AN diese nacharbeiten muss.

          Grüße

          Guido

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          • #6
            IMHO ist der Tag so zu werten, als wäre ganz normal gearbeitet worden.

            Er hat die 4h Arbeitszeit halt nur nicht in der "normalen" Arbeitszeit abgearbeitet aber trotzdem er hat sie gearbeitet.

            Es kann ja nicht sein, dass er jetzt quasie 4 Überstunden hat und nacharbeiten muss er auch nichts, er war ja krank (bis 17.00).

            Ob das letztlich so ist wird ein Gericht entscheiden müssen, ich denke aber nicht, dass man wg. so einer Lapalie ein Gericht bemühen wird.

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