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Plötzlich Schichtarbeit - auch für Alte zumutbar???

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  • Plötzlich Schichtarbeit - auch für Alte zumutbar???

    Ich ( 58 ) und noch 2 Kollegen (60, 61), die anderen Kollegen sind alle wesentlich jünger, sind seit 13 Jahren in dieser Firma beschäftigt und arbeiten in einer Abteilung in der immer ganztags gearbeitet wurde.
    Jetzt wurde uns mitgeteilt, dass in ca. 4 Wochen ein 2-Schichtsystem in unserer Abteilung eingeführt werden soll. Muß man sich mit 60 Jahren noch darauf einlassen??. Gibt es Altersgrenzen??
    Ich meine die Umstellung dürfte uns ziemlich schwerfallen, z.B. um 3:00 Uhr aufstehen oder erst um 23:15 Uhr nach Hause kommen, wenn man das nie gemacht hat. Gibt ja bestimmt Schlaf- und damit auch Gesundheitsprobleme.

    Schon mal vielen Dank für ernst gemeinte Antworten oder Tipps

  • #2
    Hi, ist zu Deinen Arbeitszeiten arbeits- oder tarifvertraglich etwas geregelt?

    Gibt es einen Betriebsrat?

    Und: lies' Dir mal § 6 (3) und (4) ArbZG durch.
    Grüße

    Guido

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    • #3
      Wie wären denn genau die Arbeitszeiten?

      Und wie schon gesagt, steht in deinem Arbeitsvertrag was zur Arbeitszeit drin,z.b. "In der Zeit von 06.00-17.00". o.ae.

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      • #4
        Es dürfte wie schon geschrieben wurde, davon abhängig sein, ob im Arbeitsvertrag eine konkrete Zeit vereinbart wurde. Dass Arbeitnehmer ab einem bestimmten Alter davon ausgenommen wären, halte ich für unwahrscheinlich und würde wiederum eine Altersdiskriminierung für die jüngeren darstellen, wenn nu "jüngere" vom Schichtdienst betroffen wären. Was meinst du was es für eine schwierigen Umstellung für Mütter und Väter mit kleineren Kindern sein wird? Diese Situation ist mit Sicherheit wesentlich schwieriger als sich im "Alter" daran zu gewöhnen. Von den Eltern dürfte es möglicherweise sogar einige geben, die kündigen müssen, weil die Betreuung dann nicht mehr sichergestellt werden kann.

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        • #5
          Sofern man damit zum Nachtarbeitnehmer wird (wozu es nicht ausreicht, überhaupt nachts zu arbeiten), hat man ab 50 das Recht auf jährliche arbeitsmedizinische Untersuchungen diesbezüglich. Vorher nur alle 3 Jahre. Das weitere hängt dann vom Ergebnis dieser Untersuchung ab.

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