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Kündigungsfrist nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit

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  • Kündigungsfrist nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit

    Hallo zusammen

    ich möchte mich beruflich verändert, und meine Firma nach 15 Jahren verlassen.

    In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes unter Kündigungsfristen:
    Das Arbeitsverhältnis kann von beiden Parteien mit einer Frist von 2 Monaten zum Ende des Kalendermonats
    gekündigt werden. Sieht das Gesetz eine längere Kündigungsfrist vor, dann gilt die Verlängerung der Kündigungsfrist für beide Parteien.

    Nun gehen die Meinungen auseinander, BGB 622 (1) habe ich 4 Wochen bzw 1 Monat Kündigungsfrist,

    Durch den Zusatz
    (Sieht das Gesetz eine längere Kündigungsfrist vor, dann gilt die Verlängerung der Kündigungsfrist für beide Parteien.)

    Was zählt nun, etwa doch 6 Monate für beide ? ….. kein Tarifvertag vorhanden …..

    Danke für eure Hilfe



    Gruss Markus

  • #2
    Sechs Monate für beide.

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    • #3
      Viele AG sehen es aber so, dass man Reisende nicht aufhalten sollte.

      Sie schließen dann einen Aufhebungsvertrag, allerdings Anspruch hat man natürlich keinen. Wenn der AG es durchzieht, muss man bis zum letzten Tag bleiben.

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      • #4
        Ich hoffe wir können uns friedlich einigen....

        Danke für die Antworten

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        • #5
          Leider lässt der AG sich nicht auf ein Aufhebungsvertrag ein.

          Ich darf die vollen 6 Monate absitzen.



          Falls jemand doch noch eine Möglichkeit sieht ?

          Für eine Info wäre ich Dankbar

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          • #6
            Grundsätzlich kann man dich nicht zwingen den Arbeitsvertrag tatsächlich abzuleisten. Allerdings hat der Arbreitgeber ggf. Schadensersatzansprüche. Falls im Vertrag vorgesehen kann es ggf. auch zu Vertragsstrafen kommen.

            Wie groß das Risisko für Schadensersatzansprüche ist und in welchen Umfang kann man schwer sagen. In den meisten Fällen kommt man bei einer nicht fristgerechten Kündigung ohne Schadensersatzsprüche davon. Aber es belastet das Verhältnis mit dem bisheriegen Arbeitgeber. Hat ggf. Auswirkungen auf das Arbeitszeugnis und so etwas wird ggf. herumerzählt. Nicht alle neuen Arbeitgeber finden es toll.

            Die höhe des möglichen Schadensersatz hängt von dem tatsächlichen Schaden ab. Also je höher desto wichtiger deine Aufgabe ist und desto schwerer zu ersetzen. Wenn dadurch Fristen nicht gehalten werden und es zu Vertragsstrafen kommt oder eine EInrichtung nicht geöffnet werden kann. Kritisch wird es, wenn auch andere durch dein Fehlen nicht arbeiten können.

            Andererseits spielt es auch eine Rolle wann man es ankündigt. Der Arbeitgeber also noch Zeit hat sich darauf einzustellen. Aber die Zeit wird dann nicht schön die man dann noch da ist.

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            • #7
              ... so der klassische Schadenersatz in diesem Fall wären die Mehrkosten die ein Leiharbeiter, der kurzfristig als Ersatz benötigt wird, verursacht.

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