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Alt 17.02.2017, 11:47
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Registriert seit: 17.02.2017
Beiträge: 3
Standard Gehaltsrückforderung wegen Minderarbeitsstunden

Guten Morgen!

Mein letztes Beschäftigungsverhältnis beendete ich mit einem Minus auf dem Zeitkonto. Nun fordert mein Ex-Arbeitgeber Rückzahlung des zuviel gezahlten Gehalts.
Zuerst bekam ich Mitteilung, dass man vorsorglich das Januar-Gehalt einbehalte, anschließend eine weitere Mitteilung, dass dies aus technischen Gründen nicht erfolgen wird.

Muss das zuviel gezahlte Entgelt wirklich zurückgezahlt werden oder gibt es Gründe dagegen? Möglicherweise Entreicherung? Zu welchem Zeitpunkt gilt die Rückforderung? Erst mit dem letzten Schreiben oder schon in dem Schreiben, in dem die Rückforderung angekündigt wird?
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar

Die relevanten Schreiben habe ich abgetippt:

04.01.2017
Ich bekam ein Schreiben, dass man vorsorglich das Januargehalt einbehalten wird.

19.01.2017:
Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Gehaltsrückforderung
Sehr geehrter Herr,
mit Ablauf des 12.01.2017 sind Sie aus dem Dienst der Behörde ausgeschieden.
Zu diesem Zeitpunkt weist Ihr Arbeitszeitkonto Minderarbeitsstunden von 55 Stunden und 39 Minuten auf.
Mit Schreiben vom 04.01.2017 wurden Sie darauf hingewiesen, dass Minderarbeitsstunden vorhanden sind, welche Sie bis zu Ihrem Ausscheiden aus der Behörde nicht mehr vollständig abbauen können und Ihnen daher vorsorglich das Entgelt für den Teilmonat Januar 2017 gemäß §812 BGB nicht ausgezahlt wird.
Aus technischen Gründen ist dieses nicht erfolgt. Das Entgelt wird Ihnen ausgezahlt werden.
Aus diesem Grund wird die Entgeltstelle nunmehr angewiesen, das Ihnen zu viel gezahlte Entgelt für nicht geleistete Arbeitsstunden zurückzufordern. Die Behörde wird durch eine Durchschrift dieses Schreibens informiert.
MfG


08.02.2017
Rückforderungsmitteilung
Sehr geehrter Herr,
zum 15.01.2017 (Fehler seitens der Behörde, eigentlich der 12.01.17) wurde Ihr Beschäftigungsverhältnis beendet.
Wie Ihnen mit Schreiben vom 19.01.2017 durch die Behörde mitgeteilt wurde, ist das zuviel gezahlte Entgelt für nicht geleistete Arbeitsstunden zurückzufordern.
Dies ergibt einen Betrag in Höhe von 721,17€ (netto), den ich nach §812 BGB zurückfordern muss.
Bitte überweisen Sie den Rückforderungsbetrag in Höhe von bis zum 22.02.17 unter Angabe des Kassenzeichens auf folgende Bankverbindung.
MfG

Schonmal im Voraus vielen Dank für die Hilfe!! =)
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