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Alt 01.02.2012, 23:34
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Frage Umstrukturierung während der Elternzeit - muss mich das Interessieren?

Hallo zusammen,

ich habe mich durch unzählige Beiträge, Urteile usw. durchgearbeitet aber ich werde aus dem Ganzen nicht richtig schlau und hoffe, dass der Eine ode Andere weiterhelfen kann.

Folgendes:

Ich bim im dritten Jahr meiner Elternzeit und beabsichtige Ende dieses Jahres in den Betrieb zurückzukehren (> 200 Mitarbeiter). Nun verhält es sich so, dass innerhalb meiner Abteilung mit "dem heißen Besen" durchgegangen wird; sprich: es werden definitiv Stellen in diesem Bereich abgebaut.

Alles ist bereits in Arbeit: Interessenausgleich, Sozialplan usw.
Gleichzeitig wird mir seitens meines Vorgesetzen und des Betriebsrates "wärmstens an Herz gelegt", mich auch jetzt schon auf interne Stellenausschreibungen zu bewerben und ggf. früher aus der Elternzeit zu kommen. Denn, falls ich Ende das Jahres wiederkomme und in der Zwischenzeit schon alle "tollen Stellen" weg sind und mir mein Arbeitgeber nichts anbieten kann, dann hab ich Pech gehabt bzw. kann man mir dann auch nicht weiterhelfen.

Jetzt bin ich am Überlegen. Muss mich der Stellenabbau und seite Konsequenzen eigentlich interessieren? Ich weiß, dass ich keinen Anspruch auf meinen alten Arbeitsplatz habe sondern nur auf eine Stelle, welche meiner Fähigkeit/Qualifikation entspricht. Mein Arbeitgeber weiß, dass und wannn ich wiederkomme (persönliche Vorsprache erfolgte bereits jetzt meinerseits) und müsste dies doch eigentlich berücksichtigen?! Die Personalabteilung und mein Vorgesetzter haben doch jetzt nun gut über ein halbes Jahr Zeit, sich Gedanken zu machen, wo und wie sie mich einsetzen?! Kündigen können die mich jetzt eh nicht!

Mich beschleicht der Eindruck, dass man das Problem auf mich abwälzen möchte. Ich soll mich jetzt bewerben, ggf. früher zurückkommen und damit auch meinen Kündigungsschutz aufgeben. Sollte ich mich nicht bewerben dann heißt es: Sie hätten ja die Möglichkeit gehabt, weiterbeschäftigt zu werden; Sie haben sich ja nicht beworben!"
Es scheint so, als ob hier zwei Umstände/Tatsachen vermischt werden.

Hat einer von Euch eine Ahnung, ob der Umstand, dass man mir eine Beschäftigung bereitstellen muss "Vorrang" vor den Konsequenzen eines Stellenabbaus hat?

Stimmt es, dass mich der Arbeitgeber nach meiner Elternzeit für mindestens drei Monate weiterbeschäftigen muss? Habe dazu schon so Unterschiedliches gelesen.

Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, dass mich diese Situation dauerhaft beschäftigt. In ein bis zwei Wochen werde ich bzw. meine Abteilung definitiv wissen, wie die Abteilung demnächst aufgestellt sein wird.

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben und mir einen Rat geben können oder sogar aus Eigenerfahrung diesbezüglich berichten können.

Gruß
Kestra
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Stichworte
elternzeit, umstrukturierung, weiterbeschfäftigung

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