
30.01.2012, 22:59
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Registriert seit: 30.01.2012
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Kündigung in der Probezeit :-((
Hal lo, ich bin neu hier im Forum. Bin wieder arbeitslos geworden. Nachdem ich 1 1/2 Jahre für ein Arbeitnehmer-überlassungfirma tätig war wurde ich entlasse, weil sie keinen Anschlussauftrag für mich hatten. Habe dann recht schnell wieder eine Arbeit bei einem Steuerberater ge-
funden. Beim Vorstellungsgespräch hieß es noch Zitat:" Sie sind genau die Frau die wir brauchen. Meine Frau will/muss beruflich kürzer treten, da behindertes Kind. Frau möchte mit Kind eine Kur machen." Sie können sich die Arbeit flexibel einteilen". "Alles kein Problem". Ich wies den Steuerbeater darauf hin, dass ich keine gelernte Steuerfachangestellte bin. "Als Finanzbuchhalterin mit Berufsererfahrung werden sie sich schnell einarbeiten. Ich wurde eingestellt und habe dann am 1. Dezember dort angefangen. Der Steuerberater hat sein Büro im 1. Stock seines Hauses. Es hat auch alles funktioniert. Seine Frau ging kurz vor Weihnachten zur Kur. Dann auf einmal wollte er Urlaub machen (ich habe dann unbezahlten Urlaub gehabt,da ich nur 2 Tage Urlaub im Dezember erarbeitet hatte). Habe dann erst am 16.01.12 wieder angefangen zu arbeiten. Letzte Woche Mittwoch als ich am Nachmittag zur Arbeit kam wurde ich von der Frau des Steuerbeaters gar nicht beachtet. Mein Arbeitgeber sagte ich solle doch bitte ins Besprechungszimmer kommen. Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen. Dort lag auf dem Tisch ein gefaltetes Blatt Papier. Er sagte er würde sich in seinem Haus nicht mehr wohl fühlen seit ich dort arbeite und er möche das nicht mehr, außerdem würde ich zu langsam arbeiten. Für den Mandant den ich bearbeitet hatte würde seine Frau nur 1 Stunde benötigen. Er ließ nicht mit sich reden, gab mir keine Chance. Dann ließ er mich das vor-
bereitete Kündigungsschreiben quittieren. Danach ging in mein Büro und suchte meine Sachen zusammen. Das alles hat nicht mehr 15 Minuten gedauert. Mein Chef hat mich dann hinauskomplimentiert.Seit her kann ich keine Nacht mehr schlafen. Jede Nacht durchlebe ich diese Situation wieder und wieder. Ich weiß, dass ich meine Arbeit gut gemacht habe. Ich fühle mich hintergangen, machtlos, sehr zornig und für dumm verkauft. Vielleicht war ich zu Blauäugig. Es hat sich alles zu gut angehört um wahr zu sein. Ja, danach ist man immer schlauer. Man muss doch die Chance bekommen sich in ein Sachgebiet einzuarbeiten (deswegen heißt es ja Probezeit). Als "verantwortungs-bewußter" Chef muss man sich das dochvorher überlegen ob man sich einen "fremden" Menschen ins Haus holt - oder? Mit solchen Methoden können Existenzen vernichtet werden. Ganz abgesehen davon wie toll sich das in meinem Lebens- lauf macht. Ich glaube jetzt, dass er nur eine "Blöde" für die Arbeit seiner Frau gesucht hat. Einen Arbeitsvertrag hatte ich ja auch nicht obwohl ich mehrmals danach gefragt habe. Zeitarbeitfirma wäre auch eine Option gewesen - aber das kostet sehr viel Geld. Jetzt hat er sehr viel Geld gespart - auf meine Kosten!
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