Als Scheinselbstständiger gefeuert
Hallo, ich arbeite in einem kleinen Betrieb seit 2 Jahren. Ich bin zuständig für die Koordinierung von zwei Arbeitsgruppen, an denen externe Experten (je ca. 30) partizipieren. Der Betrieb verfügt über einen Geschäftsführer und zwei Mitarbeiter - wir sind scheinselbstständig "angestellt". Ganz normaler Bürojob, oft Überstunden, Mo-Fr verfügbar - also wirklich scheinselbstständig (Betrieb ist ein e.V. mit knappen Ressourcen). Nun wurde mir gekündigt (bzw. der Vertrag aufgehoben). Ich habe noch Schonfrist für 2 Monate, immerhin. Die Kündigung ist aus meiner Sicht unfair - aber Begründungen werden immer gefunden (außerdem habe ich wie gesagt keinen Arbeitnehmerschutz wg der Selbstständigkeit). Zudem wurden scheinbar persönliche Kritikmails (von zwei Experten an GF) auch an den anderen MA weitergeleitet - ohne ersichtlichen Zweck (reines Geklüngel/Mobbing). Ich habe überhaupt keine Lust mehr, nach Januar noch ins Büro zu gehen, allerdings kann ich mir das sofortige Aufhören finanziell nicht leisten. Frage: kann ich eine kleine Abfindung erzwingen, wenn ich drohe, diese Art der Scheinselbstständigkeit vors Gericht zu bringen? Lohnt sich so etwas? Wie gehe ich vor, wenn ich eine außergerichtliche Einigung erzielen möchte (das Schnellste und Einfachste)? Ich will keine großen Summen, aber zumindest 2-3 Monatsgehälter ad hoc, damit ich raus aus dem Betrieb bin und in Ruhe eine neue Anstellung suchen kann. Hoffe, meine Geschichte knapp und trotzdem ausführlich geschildert zu haben. Vielen Dank im Voraus für Hinweise.
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