Hallo,
ich bin seit zwei Jahren für eine Reinigungsfirma als Vorarbeiterin tätig, mit vertraglich festgelegter Wochenstundenzahl. Wie in Reinigungsobjekten meist üblich, wird jährlich ein neues Kataster erstellt um zu
prüfen und festzuhalten, ob sich an der zu reinigenden Fläche etwas verändert hat. Dies wurde auch bei uns gemacht und heute habe ich erfahren, dass sich die zu reinigende Fläche verringert hat (momentan werden Gebäude abgerissen, sollen aber in nächster Zukunft neu gebaut werden). Heute hat mir der Objektleiter nun mitgeteilt, dass aufgrund des Katasters unsere Stunden gekürzt werden, da eben Reinigungsfläche weggefallen ist.
Ist das rechtmäßig? Ich sehe nicht ein, auf meine 35 Std. Woche zu verzichten, welche ich arbeitsvertraglich ja habe. Wieviel Zeit gekürzt werden soll, sagte er mir nicht, er meinte, es wäre schon beträchtlich für alle gesehen. Muss ich mir Stunden kürzen lassen, weil Reinigungsfläche weggefallen ist und der Objektkunde dies nun auch in geminderten monatlichen Zahlungen sehen will oder ist das Arbeitgebersache und ich krieg meine 35 h /Woche trotzdem weiterhin bezahlt?
LG
Iceblue2012