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Alt 14.12.2011, 23:25
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Standard Urlaub (Minijob) nach Vertragsende auszahlen lassen?

Hallo Leute!

Ich habe viel bei Google gesucht, allerdings nie genau das richtige gefunden, was genau auf meine Situation passt. Vielleicht war ich auch zu blöd nach den richtigen Stichworten zu suchen.

Ich habe seit November 2010 einen Arbeitsvertrag über einen 400€ Job mit 10€ Vergütung pro Stunde der nun am 31.12.2011 auslaufen wird. Die Arbeitszeit kann frei im Monat verteilt werden (40 Std.), festgesetzt war ursprünglich jedoch eine durchschnittliche Arbeitszeit von 10 Stunden pro Woche. Nun zu meinem ersten Problem:

Dass ich Anspruch auf mind. 24 Tage Urlaub habe weiß ich. So steht es auch in dem Arbeitsertrag. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass ich mit den 10 Stunden pro Woche eine viertel Stelle besitze und mir somit ein Viertel des Urlaubs zusteht also runtergerechnet gut 5 Tage zu je 8 Stunden. Auf meiner Gehaltsabrechnung steht jedoch "Urlaubsanspruch: 7,33", was denke ich 7,33 Tage zu je 8 Stunden entspricht, was auf eine ganze Stelle gerechnet dann knapp 30 Tage ergibt (die "normalen" Vollzeitmitarbeiter haben mir bestätigt, dass sie 30 Tage Urlaub pro Jahr haben).
Was steht mir denn jetzt zu? Einen Tarifvertrag gibt es dort nicht. Kann ich mich nun einfach auf die 7,33 Tage auf der Gehaltsabrechnung berufen oder muss ich mich mit den ~5 Tagen zufrieden geben? Würde gerne so viel wie möglich mitnehmen, da die Firma mit uns Aushilfen in letzter Zeit sehr schlecht umspringt (dürfen z.B. nur in Begleitung auf Toilette oder das Haus verlassen und noch einige andere Sticheleien).
Außerdem, da ich im November letzen Jahres angefangen habe, steht mir theoretisch ja auch anteilig Urlaub aus dem Vorjahr zu. Auf der Gehaltsabrechnung ist dieser mit "0,67" angegeben. Kann ich das auch noch irgendwie ausreizen?

Mein zweites Problem ist, dass der Vertrag bis zum 31.12.2011, wie oben bereits erwähnt, befristet ist. D.h. ich kann den Urlaub nicht mehr nehmen, da ich auch bereits meine Stunden für Dezember größtenteils abgearbeitet habe. Bei recherchen habe ich herausgefunden, dass Urlaub der nicht genommen werden kann abgegolten werden muss. Wir konnten den Urlaub vorher auch insofern nicht nehmen, da (sinngemäß) gesagt wurde "Wer Urlaub möchte kann ihn nehmen, braucht dann aber auch nicht mehr wiederkommen". Nun mache ich mir Sorgen, dass es Probleme gibt, weil ich dieses Jahr keinen Urlaub mehr nehmen kann, weil er vielleicht verfällt.
Wie kann/sollte ich nun vorgehen um an den Urlaub zu kommen, der dann ja wohl denke ich ausgezahlt werden müsste (im nächsten Jahr?) insbesondere im Hinblick auf meine im ersten Problem geschilderte Situation.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
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Stichworte
minijob, urlaub

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