Entschädigung für Nicht-Arbeit
Hallo liebes Arbeitsrecht-Team,
ich habe vor ca. 6 Wochen einen Job als Werkstudent (max. 19,5h/Woche) angenommen. Ich sollte zum 1.9. anfangen. Leider bin ich bis jetzt nicht zum Einsatz gekommen, da ich immer versetzt wurde. Mal gab es auf der Arbeit niemanden dert mich einarbeiten konnte, dann waren Leute im Urlaub, dann wurde der Hund gebissen (echt wahr!). Jetzt ist fast der ganze September rum und ich bin sauer. Ich empfinde es wirklich als total unfair, zumal ich wegen diesem Job auch einige andere abgesagt habe. Nun sitze ich die ganzen Semesterferien hier und kann nicht arbeiten, wo ich doch einen Job brauche (krieg nämlich auch kein Bafög...)
Nun jetzt zu meiner Frage: Ich weiss, dass wenn ich einen Job annehme und es mir dann doch anders überlege, kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer alle Kosten übertragen, die bei einer ordentlichen Kündigung nicht entstanden wären (Arbeitszeiten). Wie sieht das bei mir aus? Kann ich auch eine Art Entschädigung verlangen, wenn ich jetzt kündige? Wie hoch wäre die, denn einen Mindeststundensatz pro Woche haben wir nicht vereinbart...
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.
LG Anna86
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