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Hallo zusammen,
ich bräuchte mal ein Meinungsbild zu meiner Lage, möglichst fundiert. Es ist etwas komplizierter, aber das denkt wohl jeder... Also... ich arbeite in einer Landesforschungseinrichtu ng, bin wissenschaftlicher Mitarbeiter und werde nach TVL bezahlt E13/4 momentan. Mein Chef, hier Abteilungsleiter ist im März gegangen, der hat E14/5 bekommen. Das Institut hat einen Vorstand und ein Direktorium, wie genau wer was zu sagen hat ist nicht wirklich transparent, aber mein Chef-Chef ist der Direktor (Professor an einer Uni der hier in Personalunion Direktor ist). In einem Gespräch mit meinem Ex-Abteilungsleiter und dem Direktor wurde die Nachfolge diskutiert, ich sollte also die Abteilungsleitung übernehmen. Der Vorschlag war, dass ich zunächst eine Stufenvorweggewährung auf E13/5 bekomme und nach Promotion auf die gleiche Gehaltsstufe wie mein Ex-Chef, also E14/5. Der Direktor hat dem Zugestimmt und einen enstprechenden Antrag an den Vorstand geschickt, soweit so gut. Nun passierte folgendes: ich übernahm die Abteilungsleitung, in der Annahme das mit dem Gehalt wäre in trockenen Tüchern. Der Vorstand allerdings hat den Antrag bekommen und eigenmächtig entschienden, dass Abetilungsleiter eher in 15/2 gehören. Mir wurde der Änderungsantrag vorgelegt und ich habe mich geweigert das zu unterschreiben. Dazu muss man sagen, dass 15/2 zwar momentan mehr ist als mein aktuellen 13/4, aber die Nähe und Höhe der im Tarifvertrag vorgegebenen Gehaltssprünge führen dazu, dass ich bei meinem aktuellen Job in den nächsten 2-3 Jahren in Summe mehr verdienen würde. Praktisch gesehen ist die "Beförderung" einge Gehaltskürzung, bei gleichzeitiger dramatischer Mehrbelastung und mehr Verantwortung. Dazu kommt, dass ich nach Tarifvertrag in 15/3 + 50€ kommen müsste (Treppenfunktion, erst von 13/4 in 14/4, da 14/3 weniger ist als 13/4 und dann von 14/4 in 15/3 + 50€ da 15/3 exakt das gleiche ist wie 14/4). Also: 1.) das verprochene Gehalt von 14/5 (erst 13/5) wurde nicht gehalten (der Direktor hätte es garnicht versprechen dürfen wie ich es jetzt erfahren habe). 2.) das vom Vorstand vorgegebene Gehalt ist nicht entpsrechend dem Tarifvertrag, da ich in 15/3 kommen müsste. Problem... was tu ich jetzt? Ich habe mir, sorry für die Emotionen, jetzt ein halbes Jahr den A. aufgerissen in der Annahme ich würde eine saftige Gehaltserhöhung bekommen (also das gleiche wie mein Vorgänger) und stattdessen wollen sie mir das Gehalt kürzen. 3 Fragen: 1.) wäre das ein Grund frislos kündigen zu dürfen? 2.) kann ich E15/2 annehmen und später dann auf E15/3 klagen weil E15/2 nicht entpsrechend Tarifvertrag ist? 3.) kann ich ggf. auch das mir versprochene E14/5 einklagen? Nachtrag: ich habe für alles was ausgemacht war Zeugen und das meiste schriftlich (Anträge, Emails...). Außerdem verstehe ich mich mit dem Direktor ganz gut, ich bin mir aber nicht sicher, ob er sich mit dem Vorstand anlegen möchte. Eine gütliche Einigung mit dem Direktor ist möglich, mit dem Vorstand unmöglich (den mag niemand und es hatten schon viele vor mir genau die gleichen Probleme). Kann mir jemand helfen? Wäre super... Fühle mich gerade total verarscht, ich meine - wer arbeitet schon gerne ein halbes Jahr wie verrückt und bekommt am Ende eine Gehaltskürzung??? Wir reden hier von 10.000€ brutto im Jahr Unterschied, so grob... also zwischen was Direktor versprochen hat und was Vorstand sich vorstellt... Thx schonmal :-( |
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