AW: kein Arbeitsvertrag - Umgang mit Minusstunden?
Danke für deine Einschätzung, Arbeits-Zorro. Ich werde es wohl wirklich darauf ankommen lassen.
Soetwas wie einen Tarifvertrag gibt es für meine Berufsgruppe leider nicht, daran kann man sich also nicht orientieren.
Als Larifari kann man es wirklich bezeichnen. Da die ganzen Details aber auch nicht mündlich besprochen wurden (weil ich auf den schriftlichen Vertrag gewartet habe), kann ich auch gar nicht wissen, was nun wirklich "vereinbart" ist. Mein Chef aber allerdings auch nicht.
Gibt es eine Definition für "wirksam vereinbart"? Als es um die Nachhaltung der Stunden ging, wurde mir nebenbei gesagt: "Die anderen schreiben ihre Stunden auf. Halte deine auch nach."
Danach wurde ich erst wieder vor zwei Monaten gefragt, da sollten sie mir auch vom Gehalt abgezogen werden, weil irgendwo gespart werden musste. Damit war ich natürlich nicht einverstanden und es wurde doch darauf verzichtet. Mein darauf folgender Wunsch, die Stunden runter zu setzen, wurde abgelehnt.
Bzgl. Nacharbeit: Zwar wurde mir gesagt, dass am Jahresende mehr zu tun sei und das ist auch üblicher Weise in der Branche so, aber in diesem Geschäft, wird immer pünktlich geschlossen und aus Sicherheitsgründen kann dort niemand alleine weder im geöffneten noch im geschlossenen Geschäft weiterarbeiten... so auch im Dezember 2010. Deshalb hat das mit dem Stundenaufbau auch schon da nicht funktioniert. Woher soll man das als Angestellter vorher wissen?
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