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Folgende Situation:
Handwerksunternehmen (Montage) mit drei Angestellten. Das man bei so einer kleinen Firma flexibel sein muss ist mir klar, doch langsam läuft das Faß über! Seit Anfang des Jahres sind kaum Aufträge reingekommen. Sonst die Jahre war es so, das meinem Mann sofort gekündigt wurde (natürlich nur unpersönlich durch den Postboten ohne Info, ob es in 1 oder 2 Monaten wieder Aufträge gibt) Jetzt ist es so, dass Überstunden abgebaut wurden und er bereits deutlich im Minus ist, dadurch wird wohl auch bei der nächsten Abrechnung deutlich weniger Lohn ausbezahlt, vielleicht auch gar keinen, im April hat er keinen Tag gearbeitet! (Das Kurzarbeit genau für diesen Fall gemacht wurde, will der Chef einfach nicht verstehen) Was aber am ärgerlichsten ist, er meldet sich einfach nicht! Freitag wurde mein Mann von seinem Arbeitskollegen angerufen. Diese Woche sei nichts mehr zu tun. Darauf habe ich mir Urlaub genommen, damit wir etwas unternehmen können. Gerade eben hat sein Arbeitskollege wieder angerufen. Morgen und Freitag soll gearbeitet werden! Und dies kommt andauernd vor! Freitags heißt es, Montag nicht arbeiten, Sonntag bekommt man um 20, manchmal um 21 Uhr einen Anruf, dass doch gearbeitet wird! (Arbeitsbeginn ist 6 Uhr, bei weiten Strecken ins Ruhrgebiet fängt er um 5 Uhr an um Stau zu vermeiden. Nur zwei Stunden Fahrtzeit werden bezahlt, die restlichen 3, manchmal länger, nicht!) Natürlich bekommt man die Info in nur 5% der Fälle vom Chef, ansonsten rufen sich die 3 Mitarbeiter gegenseitig immer an. Urlaub ist auch so eine Sache. Es wird kein Jahresurlaub festgelegt und Urlaubsscheine nur in letzter Minute unterschrieben. Auf einen Brückentag kann man sich erst Mittwochs Nachmittags freuen, bzw. ist kann ich mir keine Urlaub mehr nehmen, da ich bereits Feierabend habe. Sommerurlaub findet zwar statt, aber ist auch ein Glücksspiel. Anstatt frühzeitig Arbeitnehmer 1 die ersten zwei Ferienwochen zu geben, Arbeitnehmer 2 Woche 3+4 usw, wird der Sommerurlaub erst ein, zwei Wochen vorher bekannt gegeben! Also folgende Fragen habe ich: Überstundenabbau: Wie viel kann der Arbeitgeber anordnen? Darf er dabei ins Minus gehen (wir reden hier nicht von 10 Stunden, die innerhalb von zwei Wochen wieder aufgeholt werden) Darf er Lohn kürzen, da er keine Arbeit geben kann? Menschlich wäre es selbstverständlich, dass der Vorgesetzte einem persönlich sagt, wann gearbeitet wird. Gibt es dafür ein Gesetz oder so? Wie viele Tage/Stunden vorher muss der Arbeitnehmer Informiert werden? Sitzt man bis 22.30 im Kino und bekommt um 20 Uhr die Nachricht, dass man mit nur max. 5 Stunden Schlaf auskommen soll (im Bestfall)l, darf das sein? (Kinokarten und Popcorn natürlich schon gekauft, versaute Stimmung nicht eingerechnet) Oder man hat keine Info bekommen und steht Morgens an der dunklen Firma und klingelt den Chef wach. Hat man dann 15min Warterei, 30min Fahrtzeit und 45min Aufstehen/Anziehen etc. für lau gemacht? (Davon, das man extra früh ins Bett gehen musste und einen Geburtstag früh verlassen hat, will ich erst gar nicht reden) Wie ist der Urlaub geregelt? Ich habe mal gelesen, dass der Betriebsurlaub am Anfang des Jahres festgelegt werden muss und der Chef nur über einen Teil des Urlaubes verfügen darf. (Wenn kurzfristig ein Großer, lukrativer Auftrag rein kommt, sind wir sicher die letzten, die den Urlaub auf Balkonien nicht verschieben würden, aber den Urlaubsschein nicht unterschrieben zu bekommen, wenn man eine Reise buchen will ist *****) Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen! |
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| abreitszeit, freitstellung, urlaub, überstunden |
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