Kein Gehalt wegen angeblich zu viel Minusstunden
Hallo zusammen,
ich habe zum 15.07.2010 fristgerecht gekündigt (ich hatte eine Kündigungsfrist von 4 Wochen), daraufhin zahlte mir mein Ex-AG das Juni- und Juli-Gehalt nicht mehr, mit der Begründung, ich hätte zu viele Minusstunden.
Mein Arbeitsvertrag beinhaltete 25 Stunden pro Woche, ich leistete aber nur 20, weil das nicht anders hinhaute. Dadurch hatte ich natürlich 5 Minusstunden in der Woche (hab ich gedacht!!).
Mein Ex-AG rechnet aber nicht 25 h/Woche, sondern 108,25 h/Monat. Diese Stundenzahl leuchtet mir auch noch ein (Anzahl Wochenstunden x 4,33), zumal auch das Gehalt danach berechnet wurde.
Meine erste Frage dazu ist jetzt: wenn er dieses Monatsstundenmittel annimmt, muss er dann auch die Feier- und Krankheitstage als Arbeitstage rechnen (natürlich je nach Dienstplan, an den freien Tagen, in meinem Fall immer dienstags, natürlich 0 Stunden)? Er ist offensichtlich der Meinung, dass das nicht so ist.
Zweite Frage: darf er überhaupt, wenn im Arbeitsvertrag 25 h/Woche steht, von einem Monatsmittel ausgehen oder muss das Woche für Woche ausgerechnet werden?
Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt und alle nötigen Informationen gegeben.
LG mama71
PS: Ich habe übrigens, um die Minusstunden abzufangen, reichlich Stunden außer der Reihe gemacht (in Absprache mit dem AG).
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