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Hallo,
Ich bin Angestellter in einer bekannten Baumarkt Kette und habe folgendes Problem. Ende 2009 teilte mir unser Geschäftsleiter, im folgenden GL genannt, mit das ich am 18.01.2010 aus dem Wareneingang in dem ich seit knapp 8 Jahren beschäftigt bin, in die Verkaufsabteilung versetzt werden würde. Die Begründung für diese plötzliche Versetzung stellte sich dann so dar das es aufgrund der derzeitigen Umsatzsituation und dem Mangel an Personal im Verkauf, die Besetzung im Wareneingang so nicht mehr tragbar sei. Dem Vorausgegangen war selbstredend eine Personalpolitik des los werdens und eine Schrumpfung der Verkaufskräfte von mehr als 30%. Die daraus resultierende mangelnde Fachkompetenz der Verkaufskräfte spreche ich mal lieber nicht an. Überrascht und zum teil Schockiert nahm ich dies vorerst zur Kenntnis, offenbarte aber dennoch meinen Unmut da ich keinerlei Kompetenz in Bezug auf die zu verkaufenden Waren und auch auf die Tätigkeit besitze. Mein Arbeitsvertrag lautet auf Mitarbeiter im Wareneingang und nicht auf Mitarbeiter im Verkauf. In meinem Arbeitsvertrag steht zum Thema Versetzung folgende Klausel: Der Arbeitnehmer erklärt sich bereit, im Bedarfsfall auch andere zumutbare, vergleichbare Tätigkeiten zu verrichten, als die, für die er eingestellt ist. Die Berufliche Ausbildung, die Fähigkeiten und Leistungen werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt. Er ist weiterhin damit einverstanden innerhalb des Unternehmens des Arbeitgebers in einer anderen Abteilung und/oder an einem anderen Ort eingesetzt zu werden. Zusätzlich ist es so das in meiner Abteilung Wareneingang es einen Kollegen gibt der eine weitaus geringere Betriebsangehörigkeit hat als ich. Die Fachlichen Kenntnisse bewegen sich bei ihm auf dem gleichen Niveau wie bei mir und geben ihm die gleichen Voraussetzungen die ich also zum Zeitpunkt der Versetzung besessen habe. Vorerst habe ich meine Tätigkeit angetreten welche mir aber überhaupt nicht zu sagt und mir doch sehr zu schaffen macht. Durch die mir fehlenden Kenntnisse in Bezug auf die Waren und den Allgemeinen Verkaufstätigkeiten habe ich enorme Stress Situationen und kann die Erwartungen nur schwer bis gar nicht erfüllen. Abgesehen davon ist eine Allgemeine Verschlechterung meiner Arbeitsbedingungen mit dieser Tätigkeit eingetreten was meine Arbeitszeiten betrifft.(Mehr Stunden & 3 Samstage im Mon. Vorher nur 1 Samstag) Auch ist die Entlohnung als Verkäufer höher als die des Mitarbeiters im Wareneingang, mein Gehalt aber unverändert. Es hat noch keine Vertragsänderung statt gefunden ! Meine fragen nun: Ist das legitim das mein GL dies einfach so entscheidet ohne auch nur ansatzweise mich dort mit ein zu beziehen.? Spielt die Betriebsangehörigkeit eine Rolle in Bezug auf solch eine Versetzung und kann ich mich im Ernstfall darauf berufen.? Ist es rechtens das trotz veränderter Tätigkeit nach 3 Monaten immer noch keine Änderungskündigung vorgelegt wurde.? Macht es Sinn meinen Fall von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen oder ist der Arbeitnehmer mal wieder der dumme. ? Für Tipps und eure Ratschläge wäre ich mehr als nur Dankbar! LG eXzez |
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| betriebsangehörigkeit, versetzung, änderunkskündigung |
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