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Hallo,
ich bin nunmehr seit 1,5 jahren im Unternehmen beschäftigt. Letztes Jahr ging auch bei uns die Wirtschaftskrise um. Anfang des Jahres traf sie mich dann. Mein Arbeitgeber hielt meine Reisekostenabrechnung über drei Wochen zurück. Um es genau zu sagen holte sie meine Chefin unter ihrer Ablage hervor, nachdem ich ihr sagte, dass ich seit zwei Tagen nichts gegessen habe. An diesem Tag bat ich auch um die Möglichkeit mir in Nebentätigkeit etwas Geld dazuverdienen zu können. Als erstes riet mir meine Chefin, gegen den geltendenden Vertrag zu verstoßen und mir einfach was zu suchen. Leider war bei diesem Gespräch niemand zugegen. Ich verstieß nicht gegen den Vertrag und stellte am 12.Februar einen Antrag auf Nebenbeschäftigung. Seit dem keine Reaktion. Es handelte sich schon um den zweiten Antrag. Auf die Antwort/ Reaktion vom ersten musste ich so lang warten, dass das Angebot weg war. Im Februar vergaß ein Kollege ein Fenster zu schließen. Da ich eine Art Abteilungsleiter bin, kassierten wir beide den Ärger und unterschrieben schon fast unsere Abmahnungen. Zur gleichen Zeit vergaß auch ein Chef sein Fenster. Nichts geschah bei Ihm. Mein Arbeitskollege und ich wurden daraufhin fast namentlich in einer Mitarbeiterversammlung erwähnt. In Teamsitzungen wurde uns (meinem Kollegen und mir) auch schon das Führen von Schwarzgeldkassen vorgeworfen. Eine Frechheit wenn man bedenkt, dass es in den Jahren nie zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Es häufen sich immer wieder Gerüchte, dass bewußt Arbeitnehmer kurz vor Ihrer Entfristung Spießruten laufen müssen und zur Kündigung bzw Auslauf des Vertrages gedräng werden. Ich denke das mein Arbeitgeber nur dem Übel der Abfindung aus dem Weg gehen will. Jetzt meine Frage: Lohnt es sich in diesem Fall eine Rechtschutz abzuschließen und Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses (durch den Arbeitgeber) einzuklagen? Vielen Dank für eure Antworten im vorraus. |
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| abfindung, kündigung, rechtschutz |
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