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Alt 27.01.2010, 20:55
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Registriert seit: 27.01.2010
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Standard Abfindung in der Liquidation

Hallo zusammen,

folgendes Problem geht mir nicht mehr durch den Kopf.

Kurz was zum Unternehmen:
Das Unternehmen X gehört zur einer GmbH mit Haupsitz in Deutschland. Wir sind eine Zweigstelle ebenfalls in Deutschland.
Die beiden Unternehmen betreiben nicht die gleichen Kerngeschäfte. Ich erkläre es mal so. Wir die Zweigstelle haben unser Kerngeschäft mit Privatkunden. Der Hauptsitz bedient nur Großkunden. Die beiden Betriebe gehören wiederum einem Großen Konzern XXX Gruppe.

Ende 09 wurde beschlossen das der Hauptsitz geschlossen wird. Der Konzern bevorzugt keine Insolvenz sondern eine Liquidation. Innerhalb einem Jahr wird der Hauptsitz geschlossen. Die Zweigstelle in der ich Arbeite schreibt schwarze zahlen wenn Sie alleine besteht. Aus diesem Grund wurde sie kurzfristig in einer neuen Unternehmenshülle gepackt und unter einen anderem Namen weitergeführt. Uns wurde ein Schreiben gegeben was wir unterzeichnen sollten um diese Übernahme in die neue Unternehmenshülle zu akzeptieren. Dies habe ich nicht gemacht und innerhalb der 4 Wochen Frist Widersprochen.
Somit bin ich in dem Unternehmen geblieben was in der Liquidation ist. Den Mitarbeitern aus dem Hauptsitz wurde ein Sozialplan erstellt der von Anwälten beider Seiten Akzeptiert wurde. Es wurde aber nicht mit gerechnet das es auch aus der Zweigstelle Mitarbeiter gibt die im alten Unternehmen bleiben. Somit sind wir nicht im Sozialplan.

Jetzt bekommen wir die Kündigung und bekommen keine Abfindung.Die Kollegen aus dem Hauptsitz bekommen alle eine.

Und da sehe ich einen rechtlichen Fehler. Was kann man da machen???
Der Geschäftsführer tut auch so als wenn wir mit dem Sozialplan nix mehr zu tun hätten weil der schon durch ist.

Dabei sind wir fest eingestellte Mitarbeiter die in einem Unternehmen gekündigt werden was in Liquidation ist.
Ich sehe da einen großen Fehler vom GF und er versucht ständig uns mit neuen Aktion zu Linken.
z. B. geht er zum Betriebsrat und meint wir hätten uns auf eine Kündigung geeinigt und der Betriebsrat sollte das auch so bestätigen. Nach Rücksprache mit uns wurde nix bestätigt.
Wir hätten ja sonst keine Rechte vor dem Arbeitsgericht. BITTE UM HILFE!!!!!!
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Stichworte
abfindung, arbeitsgericht, betriebsrat, liquidation, widerspruch

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