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Alt 06.01.2010, 13:54
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Standard Mobbing? Fristlose Kündigung?

Hallo,

ich hätte mal ein paar Fragen zur Arbeit meines Lebensgefährten (etwas längere Geschichte):

Seit 2,5 Jahren arbeitet mein Mann bei einer renommierten Firma im Rettungsdienst als examinierter Rettungsassistent. Nach einem halben Jahr ging er auf einen Kurs. Seitdem ist er Lehrrettungsassistent. Er hatte von Anfang an nur einen 20-Wochenstunden-Vertrag. Seitdem wurde ihm immer wieder versprochen, dass er bald mehr Stunden bekommen würde, um die Familie zu ernähren. Er hat auch jeden Monat Überstunden gemacht (pro Woche mind. 10), die er aber nie so bezahlt bekommen hat wie die regulären Stunden. Im Sommer hat er ein halbes Jahr sogar Vollzeit gearbeitet, aber immer nur Überstunden gezahlt bekommen.

Ist das überhaupt schon rechtswidrig?

Seit dem Sommer wurde er als Lehrrettungsassistent vorgestellt und hat diese Aufgaben auch immer verrichtet. Jedoch gab es nie die ihm zustehende Bezahlung dafür. Er hat monatelang immer wieder nachgefragt, bis es nun im Dezwmber hieß, sie könnten ihm das nicht bezahlen. Die ganzen Monate hat er den ganzen Mist erledigt, und nun....nichts! Derweil hatte er noch eine weitere Fortbildung zum MPG-Beauftragten gemacht. Nun hat er die Ämter niedergelegt, weil er dafür ja eh nicht bezahlt wird.

Außerdem wurde er im Sommer schon als neuer Fachbereichsleiter im Rettungsdienst der Firma vorgestellt und im Januar sollte es dann endlich losgehen. Es kam aber weder ein Vertrag (eigentlich war auch schon ab Sommer davon die Rede) und plötzlich war nur noch von einer ehrenamtlichen Gruppenleitung die Rede, also ohne Bezahlung. Er hat natürlich abgelehnt. Zeugen gibt es dafür auch. Es hieß dann, er bräuchte ja noch die Einarbeitung in den Bereich...bla bla bla...
Nochmal zum Lehrrettungsassistenten: Es gab sogar "Dienstanweisungen", auf denen stand, dass mein Mann nun für bestimmte Sachen als LRA zuständig sei.

Der direkte Vorgesetzte meines Mannes betreibt anscheinend schon seit Jahren reine Schikane mit seinen Mitarbeitern. Doch mein Mann will sich das nicht gefallen lassen.

Nun hat der Chef aus dieser Schikane heraus ihn aus dem seit letzten Monat bestehenden Dienstplan teilweise herausgenommen und ihn rein auf seinen 20 Stunden sitzen lassen, obwohl er genau weiß, dass wir angewiesen sind. Also echt Schikane. Stattdessen hat er eine Aushilfe für die Tage eingesetzt, die 1. weder etwas kann (Gefährdung für die Patienten) und 2. noch viel mehr Geld kostet. Wie will er das denn rechtfertigen. Ich hab mal gehört, das sei schon die Vorstufe zum Mobbing. Ist das richtig?

Wie kann mein MAnn weiter vorgehen?
Bewerbungen hat er schon geschrieben, aber der Chef soll endlich mal merken, dass er das so nicht machen kann. Gibt es eine Möglichkeit, das Geld für den LRA-Zuschlag zu bekommen? Kann man rechtlich gegen die Firma vorgehen? Was müssen wir machen?
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Stichworte
rechtliche fragen mobbing, schikane

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