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Hallo!
ich habe mich heute hier angemeldet, weil ich mir hier kompetente Hilfe von Experten erhoffe. Ich habe meine Frage bereits in einem anderen Forum gestellt - dort konnte mir leider niemand weiter helfen. Hier meine Frage an die Arbeitsrecht-Experten: Ein Arbeitnehmer(AN) unterschreibt einen Arbeitsvertrag in dem Grundlohn und eine zustätzliche Prämie fest veranckert sind. Ungefähr ein Jahr lang zahlt der Arbeitgeber(AG) anstandslos. Plötzlich am Ende eines laufenden Monats teilt der AG dem AN per Rundbrief, dass nun seinerseits einfach so beschlossen wurde aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage RÜCKWIRKEND für den bereits abgelaufenen Monat und für ca. 10 folgenden Monate 5% vom Bruttto-Lohn ersatzlos zu streichen. Bei Prüfung der Lohnabrechnung stellt sich heraus, dass der AG nicht nur den Grundlohn, sondern auch die Prämie um 5% gekürzt hat. Es gibt keinen Änderungsvertrag und es gibt auch KEINE Zustimmung seitens des AN´s, es gibt einfach nur eine nicht mal unterschriebene Kopie eines Briefes vom AG an AN. Die Frage ist: Kann der AG einfach so den Vertrag brechen und den Lohn nach Belieben kürzen und für sich behalten? Ist das nicht schon beinahe Diebstahl? Wie kann sich der AN gegen den Vertragsbruch wehren, ohne sofort einen Anwalt kontaktieren zu müssen? Einen Betriebsrat gibt es nicht (die Versuche einer BR-Gründung werden jedes Mal auf die bekannte Art und Weise im Keime erstickt)und eine Zugehörigkeit zum entsprechenden Berufsverbund lehnt der AG strickt ab - er weiß schon warum! Besten Dank für Ihre Antworten! Gruß Hartbee |
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