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Alt 08.11.2009, 10:36
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Registriert seit: 08.11.2009
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Standard Zu schnell und daher keine Übernahme

Ich weiss das hört sich unglaubwürdig an, aber leider ist es so.
Ich arbeite in einer Produktionsfirma, möchte nicht näher auf die Art eingehen, um zu vermeiden das die Firma erkannt wird.
Folgendes ereignete sich diese Woche.
In meiner Abteilung wurde für mich und meine Kollegin wieder Akkord eingeführt (auf eigenen Wunsch). Man einigte sich mit dem Einsteller, das einige Produkte neu gestoppt werden müssten, da diese Zeiten nicht real waren. Man konnt mit Leichtigkeit bei einigen Teilen bis zu 200% erarbeiten, was natürlich auch dem Einsteller bekannt war.
Als ich nun wieder einmal einen solchen Auftrag zu fertigen hatte, wurde der zuständige Stopper informiert und es kam gerade mal die Hälfte der Zeit raus. Um genauer zu verstehen, werde ich dies ertwas erklären.
Bei 130% (darf maximal abgeliefert werden) müsste man nun 488 Teile pro Std fertigen, ich schaffe nach wie vor 600 Teile pro Std.
Ca 1 Stunde nachdem ich gestoppt worden war, kam eine der Betriebsrätin und fragte nach dem Grund der neuen Zeit.
Muss hier noch hinzu fügen, das einen Tag bevor ich gestoppt wurde, eine neue Kollegin genau diese Teile zum ersten mal gefertigt hatte und ebenso einen Prozentsatz von 200 erreicht hatte.
Ich teilte dies defr Betriebsrätin mit und wurde von dieser sehr unwirsch als unkollegial bezichtigt. Ich erwiderte nur, das ich noch schneller hätte arbeiten hätte können, da mich diese Beschuldigung sehr verärgert hatte und die Dame sich absolut im Ton vergriffen hatte.
Ich wurde kurz darauf ins Betriebsratsbüro geholt und man vermittelte mir unmissverständlich, das dies Art von Arbeiten (ich bin zu schnell) hier nicht erwünscht sei und ich langsamer arbeiten solle. Ich sagte sofort das ich dies nicht könne und ich nicht das Risiko eingehen wollte, von einem der Produktionsleiter beim*Schlafen* erwischt würde. Jeder fachkundige Kollege hätte sofort bemerkt, das ich absichtlich langsam arbeite.

Nach einem weiteren Gespräch, sagte mir nun der erste Betriebsrat der Firma ich hätte ein riesen Problem, nämlich das mein Vertrag im Januar auslaufen würde.

Ich bin total mit den Nerven runter, habe mittlerweile für kommende Woche mehrere 100 Minuten rein gearbeitet und kann diese nicht abliefern, was aber über kurz oder lang nicht mehr vertuscht werden kann, da die fertigen Aufträge ja gebucht werden.
Ich sitze zwischen zwei Stühlen, wie soll ich mich denn nun verhalten?

Und, darf ein Betriebsrat so etwas denn? Darf er dafür sorgen, das ich nicht übernommen werde, weil ich zu schnell arbeite?
Ich bin Mitglied der Gewerkschaft und fühle mich von dem Betriebsrat total ungerecht behandelt.
Was kann oder soll ich tun? Ich schlafe seit dem Vorfall so gut wie gar nicht mehr...
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