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Alt 06.09.2009, 17:26
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Standard Probleme mit Bezahlung nach Kündigung eines Nebenjob's

Hallo miteinander!

Ich hatte diesen Sommer, zur Überbrückung bis zum Studium einen Job bei einem Pizzalieferservice, als Auslieferungsfahrer angenommen. Dort wurde vertraglich geregelt, dass die Bezahlung immer bis zum 28. des Folgemonats in Bar stattfindet. Soweit so gut. Nachdem ich von mehrerern Leuten erfahren habe, die auch zur gleichen Zeit mit mir dort gearbeitet haben, dass es Probleme mit dem Geld gäbe, habe ich nach rund nem Monat dort gekündigt (mit 2 Wochen Frist zum 18.08.). Mitte August habe ich dann meine Gehaltsabrechnung für den Monat Juli bekommen, nach der ich 40,25 Stunden gearbeitet haben soll. Tatsächlich waren es nach meiner Rechnung, abzüglich der Pausen um die 80 Stunden. Daraufhin bin ich zu meinem Ex-Chef gegangen und habe gefragt wie das zustande kommt. Er meinte dann, dass wenn man erst gegen Mitte des Monats anfängt, nur prozentual seinen Lohn für den Monat bekommt (quasi 15. Beginn = 50% Lohnauszahlung, auch wenn man eigentlich mehr verdient hat). Er meinte das wäre ein neues Gesetz. Stimmt das so? Da bin ich erst mal wieder gegangen, er meinte Sie rufen an wenn ich mein Geld abholen kann. Das war letzte Woche. Diesen Mittwoch, also der 02.09. (ich warte noch auf das Geld für Juli) bin ich, nachdem ich immer noch keinen Anruf bekommen hatte, wieder hingegangen. Diesmal lief das etwas anders ab: ich bin reingegangen und habe hallo gesagt (ich bin zum Personaleingang rein), daraufhin wurde ich angeschriehen, dass ich hier nicht mehr arbeite und das ich rausgehen soll. Das habe ich dann auch gemacht. Habe vor der Tür gewartet, bis sich mein Chef Zeit für mich genommen hat. Da meinte er, die würden mich dieses Wochenende anrufen, wenn ich mein Geld abholen kann. Anschließend meinte er noch, ich zitiere: "wenn du noch einmal so hier reinkommst, beam ich dich dort drüben in die Ecke".. Ich denke jeder weiß, was damit gemeint ist. Ich möchte betonen, dass ich während des Gesprächs immer ruhig geblieben bin und nicht mal ansatzweise ausfallend geworden bin, ich hatte nur gefragt. Und jetzt ist Sonntag und ich erwarte hier ehrlich gesagt keinen Anruf mehr. Wie sieht denn da die Rechtslage aus, was kann ich machen? Ich bin nicht gewillt, die Sache auf sich beruhen zu lassen, immerhin habe ich immer gut gearbeitet.
Und dann hab ich noch eine Frage zu den Arbeitszeiten. Ich hab dort ja mehrere male Doppelschichten gemacht, was bedeutet von 10 - 24 Uhr, also 14 Stunden. Ansonsten nur von 17-24 Uhr. Da meinte mein Chef mal, auf die Frage hin wie das denn mit der Abrechnung und den Pausen funktioniert, dass seine Freundin, die anscheinend den Schreibkram macht, bei einer Doppelschicht von grundsätzlich 2 - 2,5 Stunden Pause ausgeht, die einem natürlich nicht bezahlt werden. Aber eigentlich funktioniert das so, dass man auf seinem Fahrtenzettel (auf dem alle Fahrten registriert sind) den Beginn seiner Arbeitszeit angibt. Das ende wird dann bei der täglichen Abrechnung vermerkt. Ich wurde aber glaub nur 1 Mal in der Zeit nach meinen Pausen gefragt. Und ich schwöre, dass ich selbst bei einer Doppelschicht nie mehr als eine Stunde Pause gemacht habe. Und um ehrlich zu sein, wüsste ich auch garnicht wann ich die hätte nehmen sollen, da man ja selbst wenn keine Fahrten anstanden in die Küche mit eingebunden war (Pizza rollen, aufwaschen etc.). Und da vermute ich ja, dass bei den Pausen viel rumgedruckst wird, und man im Endeffekt viel weniger bekommt als man eigentlich verdient hat. Wie ist denn da die Rechtslage? Soweit ich weiss sind Doppelschichten in dem Sinne garnicht erlaubt, bzw. eine Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden täglich. Und die Festangestellten arbeiten dort 7 Tage die Woche so, und die haben auch ihre 11 Std. Pause zwischen den Schichten nicht. Ich weiß, ich war da selbst viel zu gutgläubig, ich hätte da von Anfang an genau nachfragen sollen.
Und dann noch die letzte Frage zu den Fahrzeugen. Man hat nach jeder Schicht, bei einer Doppelschicht als 2 mal, 2€ Reinigungsgebühr für die Autos zahlen müssen. Dieses Geld hat man von dem Trinkgeld bezahlt, welches man bekommen hatte. Das hab ich nie verstanden, wieso muss man diese Gebühr zahlen, wenn man doch die Autos der Firma benutzt. Ich hatte ja gar keine Wahl, das sind nun mal die Autos mit denen man die Pizza's ausfährt, und ich habe nun weiß Gott keinen Schmutz gemacht, geschweige denn wurden die Autos sicher nie für Geld irgendwo gereinigt. Wie ist denn da die Rechtslage?

Wie kann ich denn jetzt vorgehen. Eine Rechtsschutsversischerung habe ich nicht, was bedeutet über einen Anwalt da ran zu gehen ist wohl zu kostspielig, bzw. geht die Kosten-, Nutzenrechnung dabei nicht auf. Ich sollte mind. um die 350€ bekommen, davon hab ich bisher noch keinen Cent gesehen.
Also ich bitte euch mir da die Sachlage etwas besser zu erläutern, ich möcht so schnell das nicht aufgeben.

Vielen Dank im Voraus!
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kündigung, lohnverzug

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