|
|||||||
| Gesamtübersicht | Hilfe | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren | Registrieren |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo,
ich habe da ein Problem... Ich bin eine junge Führungskraft in einem weltweit operierenden Unternehmen (Einzelhandel). Ich arbeite nach einer einjährigen Traineezeit jetzt eineinhalb Jahre in meinem Job als Teamleiterin eines 35-42köpfigen Teams. Ein halbes Jahr nach Beginn hatte ich mein erstes "Burnout", da war ich zwei Wochen krankgeschrieben. Jetzt, nach insgesamt einem Jahr und zwei Monaten, bin ich schon über acht Wochen mit psychischer Überlastung krank geschrieben, mein Doc schreibt mich weiter im Zwei-Wochen-Rhythmus krank, und ich habe jetzt begonnen eine Therapie zu machen. Auf Anraten einer Freundin, die für die Agentur arbeitet, habe ich bisher keinen Aufhebungsvertrag geschlossen und selbst nicht gekündigt, sondern bin den Weg über das Krankschreiben gegangen. Mit meinem Arbeitgeber habe ich das Agreement, dass meine Genesung sich weiter verzögern wird und ich voraussichtlich nicht in meinen Job zurückkehren werde. Das haben sie auch schriftlich, damit sie meine Stelle neu besetzen können. Theoretisch stünden mir noch die Türen offen in einer anderen Filiale unterzukommen. (Für mich selbst kommt es eigentlich nicht in Frage, ich schreibe schon anderweitig Bewerbungen und versuche einen kompletten Richtungswechsel.) Jetzt - und dahin geht meine Frage - hat sich natürlich auch die Krankenkasse gemeldet. Ich muss dazu sagen, dass mein Sachbearbeiter echt ein sehr netter und verständnisvoller ist, aber wo es um Geld und Recht geht, muss man ja vorsichtig sein, sonst ist man selbst am Ende der Gelackmeierte... Er bot mir an den Kontakt zur Agentur für Arbeit herzustellen, da in meinem Fall ein so genannter "Arbeitsplatzkonflikt " bestehen würde. Und in diesem Fall sei die Agentur zuständig und müsste mich auch von einer ALG-Sperre befreien. Die Bestätigung von meinem Doc bekomme ich auf jeden Fall, und mein Psychotherapeut wird das sicher auch bestätigen. Nun meine Frage: Was soll ich tun? Grundsätzlich würde ich gern mein Arbeitsverhältnis beenden, allein um endlich einen Schlussstrich ziehen zu können, und die Krankschreiberei geht mir auch auf die Nerven. Aber ich brauche meine Krankenversicherung und hätte auch gern das Arbeitslosengeld! Danke und Gruß, Maya |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| arbeitsplatzkonflikt, aufhebungsvertrag, eigenkündigung |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|