Meine Frau ist seit 7 Jahren bei einem internat. Konzern als ADM (Außendienstmitarbeiter), und im Ganzen 12 Jahre in diesem Marktsegment beschäftigt. Im Rahmen einer innerbetrieblichen Umstrukt. hat sie einen neuen Vorgesetzten erhalten und ein z.g. Teilen neues Einsatzgebiet (Neu Kunden) Ursprünglich war in ihrem alten Gebiet eine Teamstruktur zzgl. Regionalleiter vorhanden, dennoch war jeder MA eigenverantwortlich für seine Kunden tätig. Nun ist die Teamstruktur im neuen Gebiet aufgelöst und die MA zu sog. Gebietsmanager in Eigenverantwortung umfunktioniert worden. Die Umsatzzahlen meiner Frau liegen im Bundesdurchschnitt innerhalb der ersten Top Ten und in der neuen "Teamstruktur" im Mittelfeld. Krankheitsbedingt mußte meine Frau vor kurzen 6 Wochen aussetzen, was Ihrem "Neuen" gar nicht gefallen hat. Diesbezüglich kam es am Freitag letzte Woche zu einem Gespräch. Der "Neue" ist sehr persöhnlich geworden und hat meiner Frau Unprofessionalität vorgeworfen (Umsatzzahlen stimmen), sodass sie sehr emotional reagierte (Tränen). Der Neue hat Ihr in dem Zusmmenhang ein 6 seitiges akribisches Protokoll zukommen lassen, in dem er u.a. die Besuchsfrequenz bemängelt, Berichtswesen (sei zu kurz obwohl er mündlich auf kurze bestand), 2 malige fälschlicherweise eingetragene Spesenabrechnung mit Kollegen -während eines internen Treffens hat sie anstatt intern, Kundenbewirtung angegeben (falscher Knopdruck im System, wurde von der Buchhaltung korr.), eine schriftliche Ermahnung angedroht (die liegt nun vor) wg. 1maligem Versäumnis d. korrekten Berichtswesens (Kundenbesuche wurden anstatt Freitags am Samstag im System eingetragen) und abschliessend bemerkt, dass die gerügten Positionen durchgesetz werden "um das Arbeitsverhältnis nicht weiter zu stören". So, meine Frau ist mit den Nerven fertig. Während ihrer AD Zeit hat ihr noch nie solche Kritik erhalten da immer unter den Top Ten,
prämienberechtigt etc. Selbst bei sog. Begleitbesuchen bemängelt der "Neue" ihren Fahrstil. Es sieht so aus, dass der "Neue" meine Frau auf dem Kiecker hat und scheinbar ein Haar in der Suppe sucht, um sie anzukarren. Ein Wechsel in ein anderes Gebiet ist Firmenintern z.Zt. unmöglich. Meine Frau fühlt sich ausserstande weiter diesen Voraussetzungen standzuhalten. Was tun? Der "Neue" macht sie so unsicher, dass sie die Power, die sie braucht, verliert. Was würdet Ihr für einen Tipp geben? Besten Dank
