Beförderung ohne versprochenen Vertrag, dann Kündigung
Hallo,
nach einem Gespräch mit meinem Chef (zugleich Geschäftsführer der Firma) bin ich vor ca. 10 Monaten befördert worden und habe damit eine Leitungsposition bekommen.
Wir hatten ein Gespräch, in dem er mir deutlich machte, dass er mich gerne für die Stelle hätte, ob ich mir das zutraue und Spass dran hätte etc. Da ich diese Stelle gerne übernehmen wollte, habe ich sie dann auch bekommen. In dem Gespräch hat er mir auch zugesagt, dass ich natürlich für diese neue Stelle einen neuen Arbeitsvertrag bekommen würde mit mehr Gehalt und einem Provisionsanteil. Mein Chef hat sogar gesagt, dass er überlegt wie er mich an der Firma (direkt oder indirekt - was das auch heißen mag) beteiligen kann.
Die Zeit verging und verging und er hat das Thema, meinen neuen Vertrag aufzusetzen, immer weiter nach hinten geschoben. Auf meine Bitten, dass wir den Vertrag mal schließen, hat er nie reagiert und mich immer nur hingehalten.
Dann, nach 9 Monaten, der Knaller: ich hatte plötzlich -aus heiterem Himmel - eine betriebsbedingte Kündigung im Briefkasten. Ohne dass mal mit mir gesprochen wurde...
Gegen die Kündigung kann ich nicht vorgehen, da aufgrund der Betriebsgröße das Kündigungsschutzgesetz nicht greift. Aber habe ich vor Gericht etwas gegen ihn in der Hand, da er mir ja einen neuen Arbeitsvertrag versprochen hat (das hab ich leider nicht schriftlich) und ich ja für 9 Monate, in denen ich den neuen Job mit Leitungsfunktion gemacht habe, eigentlich mehr Geld bekommen hätte?!?
Bin sehr dankbar für Eure Tips und Kommentare. Da ich nämlich keine Rechtschutzversicherung habe, will ich erstmal nicht zum Anwalt wegen der Kosten, sondern erstmal hören, ob sich Klagen generell lohnen würde!
DANKE!!
Marty
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