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Hallo an alle, ich habe folgendes Problem:
Ein größeres Familienunternehmen der Dienstleistungsbranche hat in einem Brief Ende Juni an seine Mitarbeiter über Nachfragerückgänge geklagt. Auf der Web-Seite steht aber bis Ende Mai eine Umsatzplus von über 10 %. Nanu??? Mit dem Nachfragerückgang und der Wirtschaftkrise begründet die Firmenleitung eine Forderung an alle Mitarbeiter, "freiwillig" bis zum Jahresende auf 10 % (!) ihres Gehaltes zu verzichten (lt. Schreiben Firmenleitung inklusive). Zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass, wer nicht einverstanden ist, wahrscheinlich in den nächsten Wochen eine "betriebsbedingte" Kündigung erhält. Das ist alles. Die Mitarbeiter haben nur den Brief, d. h., wenn sie nicht schriftlich widersprechen, deutet das die Firmenleitung als Zustimmung. Ist das so rechtens? Muss nicht jedem einzelnen Mitarbeiter eine Änderungskündigung zugesandt werden? PS: die Existenz der Firma steht nicht auf dem Spiel. Und sonstige Sozialleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zahlt die Firma auch nicht. |
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| entgelt, gehaltskürzung, wirtschaftskrise |
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