Zustimmungsverweigerung durch BR / neue Gründe später
Hallo,
wir sind ein recht junger BR in einer Niederlassung eines großen dt. Unternehmens. Eine Abteilung mit 2 Mitarbeitern (Mia) soll aufgelöst werden, und andere Mia einer anderen Abteilung sollen diesen Job an den alten Arbeitsplätzen der beiden fortführen. Die beiden sollen in andere Abteilungen versetzt werden, was dort zu Überbesetzungen führt.
Arbeitgeber hat bisher nur "Wischi-Waschi-Gründe" vorgetragen, BR hat Zustimmung letzte Woche verweigert und die beiden Mia haben sich beim Anwalt bereits erkundigt - Versetzung so nicht möglich, nur Änderungskündigung.
So weit, so gut.
Nun kommt der Chef NACH der Zustimmungsverweigerung und versucht, unsere ablehnenden Gründe zu entkräften, indem er erneut Nichtssagendes zu Papier bringt.
Wir würden gerne bei der Verweigerung bleiben. Müssen wir neu laden, neu beschließen? U.E. kann ein Arbeitgeber nach der Verweigerung nicht ewig weiter hin- und herschreiben, sondern auf die Versetzung der beiden verzichten oder die Einigungsstelle anrufen. Andere Möglichkeiten dürfte er nicht haben.
Hat jemand Erfahrung(en) mit solchen Konstellationen?
Vielen Dank
Rotkehlchen
|