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Computer und Arbeit: Wer und wo ist der Datenschutzbeauftragte?

Der Datenschutzbeauftragte hat die Aufgabe, die betriebliche Datenverarbeitung zu überwachen und auf die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften zu achten. Was im Arbeitsalltag enorm wichtig ist, bleibt Theorie, wenn niemand den Hüter über die Daten kennt.

"Es genügt nicht, dass ein behördlicher Datenschutzbeauftragter bestellt ist, die Person muss auch als Amtsinhaber intern und extern bekannt sein." Diese deutlichen Worte fand der Hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch in seinem 39. Tätigkeitsbericht für das Jahr 2010, den er Ende März vorgelegt hat. Der Datenschützer präzisiert auch, was darunter zu verstehen ist. So schließe dies eine Bekanntgabe an Beschäftigte und insbesondere die Telefonzentrale ebenso ein wie die Aufführung im Organisationsplan und die Bekanntgabe auf der Homepage.  

Auf diesen und viele weitere interessante Praxisfälle zum Thema Datenschutz, wie sie in den Berichten der Datenschutzbeauftragten und Aufsichtsbehörden der Länder und des Bundes zu finden sind, weist der Datenschutzexperte Hajo Köppen in der Rubrik "Datenschutz + Mitbestimmung" der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift "Computer und Arbeit" hin.

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