Aus den Zeitschriften

Computer und Arbeit: Mehr Schutz für Inhalt der Personalakte

Handschriftliche Notizen und andere manuell angefertigte Vermerke von Arbeitgebern über Beschäftigte genießen jetzt denselben Schutz wie digitale Daten.

Die elektronische Personalakte unterliegt dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Diesen Schutz hatten die immer noch zahlreich vorhandenen manuellen Daten bisher nicht. Das hat sich jedoch mit dem im September 2009 in Kraft getretenen § 32 BDSG grundlegend geändert. Dort ist der Beschäftigtendatenschutz geregelt. Es spielt jetzt keine Rolle mehr, ob Mitarbeiterdaten manuell oder digital erfasst sind. Geschützt sind beide Arten. 

Darauf weist der bekannte Datenschutzexperte Professor  Wolfgang Däubler in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift “Computer und Arbeit“ hin. Die Arbeitnehmerseite gewinnt durch die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen bessere Möglichkeiten, die eigene Persönlichkeitssphäre zu schützen.

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