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Computer und Arbeit: Mitbestimmung beim Einsatz von Informationstechnik

Der Abschluss einer Betriebsvereinbarung zur Einführung und Nutzung von betrieblicher Informations- und Kommunikationstechnologie schützt die Beschäftigten vor Verhaltens- und Leistungskontrollen durch den Arbeitgeber.

Der betriebliche Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie hat in allen Bereichen des Arbeitsverhältnisses die Möglichkeit geschaffen, Erkenntnisse über jeden einzelnen Mitarbeiter gewinnen und auswerten zu können. Dabei muss es sich nicht um eine komplexe Unternehmens-Software handeln. Bereits die Nutzung von E-Mail, Internet oder eines Textverarbeitungssystems sind mit vielen Datenverarbeitungsvorgängen verbunden. Diese hinterlassen überall Spuren, aus denen sich vielfältige Überwachungs- und Auswertungsmöglichkeiten für den Arbeitgeber ergeben. Doch dem Betriebsrat wurde mit dem § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein starkes Mitbestimmungsrecht zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Arbeitnehmern eingeräumt. Darauf weist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT- und Arbeitsrecht Jan A. Strunk in der Ausgabe 7-8/2010 der Fachzeitschrift „Computer und Arbeit“ hin und erläutert, wie dieses Recht effektiv zum Wohle der Belegschaft ausgeübt wird.

Mehr über "Computer und Arbeit" erfahren: www.bund-verlag.de

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