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Computer und Arbeit: "Männer kennen sich gut mit Technik aus …"

Viele Software-Projekte scheitern immer noch an falschen oder überkommenen Geschlechterklischees. Doch Betriebs- und Personalräte können helfen, stereotype Rollenbilder zu überwinden.

"Jaja, die Jungs und ihre technischen Spielzeuge", so mag man manches Mal denken, wenn der halbwüchsige Sohn sich die allerneueste Spielekonsole wünscht oder der Kollege von den Vorzügen des neuen iPhone 4 schwärmt. Männer und Technik - diese Verknüpfung funktioniert immer noch hervorragend, unbeeindruckt von über hundert Jahren Frauenbewegung. Männer haben einfach einen besseren Zugang zur Technik - oder stimmt das etwa nicht? Und was hat das mit der Technikgestaltung in Betrieben und Dienststellen zu tun? Was geht es Interessensvertretungen an? Eine ganze Menge - wie Michael Gümbel in der Ausgabe 10/2010 der Fachzeitschrift "Computer und Arbeit" zu berichten weiß. Haben doch Schwierigkeiten in betrieblichen Technik-Projekten oft sehr viel mit Geschlechterverhältnissen zu tun, auch wenn es wohl weniger die Biologie der Geschlechter ist, sondern die Geschlechterrollenbilder, die einen beträchtlichen Einfluss auf die Wahrnehmung und das Verhalten aller Beteiligter haben können. Mit der "Gender-Brille" betrachtet, erscheint manches mühsame, unsinnige, scheiternde Software-Projekt auf einmal in einem ganz neuen Licht!

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