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Arbeitsrecht im Betrieb: Fußball-WM und Arbeitnehmerrechte

Nicht jeder Arbeitnehmer kann die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 am Arbeitsplatz mitverfolgen oder dafür Freizeit nehmen. Der Betriebsrat kann Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen entschärfen.

Die Deutschen sind ebenso fleißig wie fußballbegeistert – beide Eigenschaften drohen bei Großereignissen wie der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, die im Sommer in Südafrika stattfindet, in Konflikt zu geraten. Denn Anträge auf Freizeit oder gar Urlaub, um wichtige WM-Begegnungen live mitverfolgen zu können, sind beim Arbeitgeber häufig nicht gern gesehen. Einige Branchen wie Gastronomie und Einzelhandel wollen unter Berufung auf die Fußball-WM sogar Überstunden anordnen. Der Betriebsrat kann Konflikte um die Arbeitszeit entschärfen, indem er im Einzelfall zwischen Arbeitnehmern und Vorgesetzten vermittelt oder Vertretungsregelungen organisiert. Lesen Sie dazu in der AiB 04/2010 den Beitrag "Achtung Abseitsfalle – Was Arbeitnehmer am Arbeitsplatz bei der WM 2010 dürfen und was sie besser lassen sollten" von Rechtsanwalt Michael Felser.

Mehr über "Arbeitsrecht im Betrieb" erfahren: www.aib-verlag.de 

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