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Arbeitsrecht im Betrieb: Fragen und Antworten zum Strahlenschutz

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima, die im März 2011 begann, ist mittlerweile weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. In vielen Betrieben, die Bauteile aus Japan verarbeiten oder ihre Mitarbeiter dorthin schicken, bleiben aber Sorgen vor gefährlicher Strahlung.

Welche Risiken drohen, wenn Beschäftigte mit Waren oder Zulieferteilen aus Japan arbeiten müssen, oder wenn Arbeitnehmer von ihren Firmen nach Japan entsandt oder versetzt werden, sind Fragen, die sich auch an den Betriebsrat richten. Das Gremium hat hat im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz wichtige Mitbestimmungsrechte und kann sich für Aufklärung und vernünftige Schutzmaßnahmen einsetzen.

Als Vorstufe zu einer Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG sollte der Betriebsrat prüfen, ob sein Betrieb überhaupt von radioaktiv belasteten Lieferungen betroffen sein kann oder ob das Unternehmen aktuell Mitarbeiter in den betroffenen Regionen einsetzen will. Grundlegende Fragen von Auslandseinsätzen und Dienstreisen sollte der Betriebsrat ohnehin in einer eigenen Betriebsvereinbarung regeln.

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Arbeits- und Gesundheitsschutz

Mehr dazu lesen Sie im Fachartikel "Strahlung im Betrieb?" von Thomas Veit, Experte für Gesundheitsschutz beim IG Metall-Vorstand, in der AiB 7/2011, S. 430-432.

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