Arbeit & Politik
Studie zu ArbeitstugendenQualität vor Innovationskraft
Chefs in Deutschland erwarten von ihren Angestellten vergleichsweise wenig Innovationskraft und eigenständiges Arbeiten. Dagegen stehen Tüchtigkeit, Flexibilität und Sorgfalt hoch im Kurs. Das ergibt die Auswertung einer weltweiten Arbeitnehmerumfrage.
Eine Unternehmensberatung hatte rund 9000 Beschäftigte in 16 Ländern online zu den ihrer Einschätzung nach an sie gestellten Anforderungsprofilen befragt.
Die Teilnehmer der Studie arbeiten bei Unternehmen in Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Marokko, Polen, Rumänien, Russland, Spanien, in der Schweiz und in den USA.
Über die Hälfte der in Deutschland Beschäftigten hat den Eindruck, dass ihre Vorgesetzten hohe Anforderungen in puncto Qualität stellen (59 Prozent). Die Arbeitnehmertugenden Flexibilität (55 Prozent) und Produktivität (46 Prozent) folgen auf den Plätzen zwei und drei.
Weit abgeschlagen landeten Kompetenzen wie eine eigenständige Arbeitsweise (4 Prozent) und innovatives Arbeiten (9 Prozent). Von allen weltweit Befragten gaben immerhin 16 Prozent an, dass ihre Arbeitgeber eine eigenständige Arbeitsweise erwarten würden.
Nach Angaben der Studienautoren ist das Ergebnis repräsentativ für die Gruppe der Arbeitnehmer.
Quelle:
PM Rundstedt HR Partner vom 26.06.2012
© arbeitsrecht.de - (jes)
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