Arbeit & Politik

Bildungseinrichtung Internet

Das Internet hat sich als Bildungsmedium in Beruf und Freizeit fest etabliert. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom ergeben. Mehr als die Hälfte der Befragten bildet sich online beruflich fort.

Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf sieht das Internet auf dem besten Weg zum zentralen Bildungsmedium des 21. Jahrhunderts. Entscheidend sei in diesem Zusammenhang, wie Informationen und Lerninhalte aufbereitet und zugänglich gemacht werden können.

Unterschiede bei der Nutzung zeigen sich zwischen den Altersgruppen. So nutzen die 14- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 70 Prozent das Internet überdurchschnittlich häufig zur Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Unter den 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. Laut Umfrage, für die das Meinungsforschungsinstitut Aris deutschlandweit 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren befragt hat, haben in dieser Altersgruppe 65 Prozent der Befragten ihre beruflichen Kenntnisse online verbessert.

In der beruflichen Weiterbildung kommen heute ausgefeilte E-Learning-Systeme zum Einsatz, die das Lernen am PC-Arbeitsplatz oder mit mobilen Endgeräten ermöglichen. "E-Learning wird im privaten und beruflichen Umfeld weiter an Bedeutung gewinnen", sagte Kempf. "E-Learning ermöglicht individuelles, zeitlich flexibles Lernen. Das Wissen wird dann zur Verfügung gestellt, wenn es gebraucht wird." 

Quelle:
PM von Bitkom vom 13.09.2011

© arbeitsrecht.de - (mst)

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