Arbeit & Politik

Hilfe für Alleinerziehende

In Deutschland leben mehr als 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Das ist knapp jede fünfte Familie. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen möchte Alleinerziehende auf dem Arbeitsmarkt besser vermitteln - und lässt sich das etwas kosten.

Das neue Förderprogramm "Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende" unterstützt seit Sommer 2011 an 102 Standorten den Auf- und Ausbau lokaler und regionaler Netzwerke zur Unterstützung von Alleinerziehenden, identifiziert und vertieft Kooperationen zwischen Jobcentern und Agenturen für Arbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe, den Organisationen der freien Wohlfahrtspflege oder mit Unternehmen. Dafür stehen 25 Millionen Euro bereit: 15 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fünf Millionen Euro Bundesmittel des BMAS sowie weitere fünf Millionen Euro Kofinanzierung durch die Zuwendungsempfänger.

Um wirksame Unterstützung leisten zu können, ergänzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Eingliederungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit, der Länder und der kommunalen Partner durch zwei Bundesprogramme, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden. Das ESF-Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von rund 80 Millionen Euro.

Der BMAS-Report "Alleinerziehende unterstützen - Fachkräfte gewinnen" führt aktuelle Erkenntnisse zur Arbeits- und Lebenssituation von Alleinerziehenden zusammen, leitet daraus wichtige Handlungsfelder des Bundes und der Länder ab und stellt die bisher erreichten Fortschritte dar.

Weitere Informationen zum Handlungsschwerpunkt Ministeriums "Lebens- und Arbeitsperspektiven für Alleinerziehende verbessern" und zu den ESF-Programmen finden Sie hier!

Quelle:
PM des BMAS vom 15.09.2011

© arbeitsrecht.de - (mst)

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